Muggendorf

Ihre Heimat schätzen auch die Gäste

Nach zwölf Monaten im Amt sprach der Vorsitzende der Ortsgruppe Muggendorf im Fränkische-Schweiz-Verein, Jürgen Simon, von einem Lehrjahr. Was er dabei verh...
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Vorsitzender Jürgen Simon (Mitte) mit Paul Pöhlmann (links) und Richard Sebald bei den Ehrungen Foto: privat
Vorsitzender Jürgen Simon (Mitte) mit Paul Pöhlmann (links) und Richard Sebald bei den Ehrungen Foto: privat
Nach zwölf Monaten im Amt sprach der Vorsitzende der Ortsgruppe Muggendorf im Fränkische-Schweiz-Verein, Jürgen Simon, von einem Lehrjahr. Was er dabei verheimlichte, jedoch in Muggendorf als ein "offenes Geheimnis" gilt: Der Wahl-Muggendorfer, liebt die Fränkische Schweiz, seit er hier lebt. Er ist mit seiner Frau Silvia, wenn es ihnen die Zeit als Wirtsleute auf der Waischenfelder Burg erlaubt, auf den Wanderwegen rund um Muggendorf unterwegs und kennt jeden Steig. Er hat also seine Lehrzeit längst hinter sich.
In der Jahreshauptversammlung der FSV-Ortsgruppe sprach Simon deshalb auch von einem "Hochgebirgspanorama in klein", als er vom "Mehlbeerensteig" und der gelungenen Nachpflege im vergangenen Jahr buchstäblich schwärmte. Die Gegend sei eine Top-Region zum Wandern, so der Vorsitzende. Auf dem Weg nach Streitberg überquere der Wanderer neuerdings ein kleines Brücklein über den Güßgraben. "Ihr habt ein Husarenstück geleistet", lobte er die Initiatoren, den FSV-Ehrenvorsitzenden Adolf Wunder und Wegewart Werner Messingschlager mit ihren freiwilligen Helfern zum Ausdruck. Ein bedeutendes neues Projekt sei das geplante Geländer in der "Rosenmüllershöhle".
Die Frühjahrsreinigung der Wanderwege will der Vorsitzende mit den Muggendorfer Flüchtlingen in Angriff nehmen. Der Mitgliedsbeitrag wurde in der sehr gut besuchten Versammlung ohne große Diskussion von 18 auf 21 Euro im Jahr angehoben.
Wanderwart Gerhard Wolf führte im Berichtsjahr sieben Tages-, sieben Halbtages- und sieben Kurzwanderungen. Dabei wurden immerhin annähernd 300 Kilometer zurückgelegt. Die Gäste seien immer wieder von der Schönheit der Landschaft und einer zünftigen Einkehr im Gasthaus mit fränkischen Kostbarkeiten begeistert.
Bürgermeister Helmut Taut weiß die Aktivitäten seiner FSV-Ortsgruppen im Markt Wiesenttal - es sind derer drei - zu schätzen und bedankte sich dafür. "Wir langen weiterhin fest zusammen", ist das Gemeindeoberhaupt überzeugt.
In der Versammlung im Gasthof "Wolfschlucht" fanden auch Ehrungen statt. Sie wurden vom Zweiten FSV-Hauptvorsitzenden, Stefan Förtsch vorgenommen. So bekam Paul Pöhlmann für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Muggendorfer Ortsgruppe - genau so lange war er Zweiter Vorsitzender - eine Urkunde des FSV-Hauptvereines überreicht. Marliese und Christoph Kobmann, Christa Langer und Richard Sebald sind 40 Jahre Mitglied in der Ortsgruppe. Sie wurden mit dem FSV-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Beate Edelmann, Arthur und Susanne Kobmann, Günter Meyer, Hans Plank, Gundula Reiger, Gerlinde und Helmut Taut, Helga Trautner, Fred Vogel, Friedhold und Inge Wunder sowie Robert Zehntner sind 25 Jahre dabei. Für sie gab es das Vereinsehrenzeichen in Silber. hl
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