Coburg

"Ich wünsche alles Gute"

Coburg/Eisenach — Das Tageblatt hat vor dem thüringisch-fränkischen Derby des HSC 2000 Coburg am bevorstehenden Samstag beim ThSV Eisenach bei dessen Trainer Velimir Petkovic nachg...
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Coburg/Eisenach — Das Tageblatt hat vor dem thüringisch-fränkischen Derby des HSC 2000 Coburg am bevorstehenden Samstag beim ThSV Eisenach bei dessen Trainer Velimir Petkovic nachgefragt.

Das Hinspiel in Coburg war das schlechteste unter Ihrer Leitung. Sie sprachen damals von einer desolaten Leistung ohne Gegenwehr. Und als Entschuldigung sollten die Spieler eigentlich nach Hause laufen." Wie heiß sind sie, brennt die Mannschaft auf eine Revanche?
Velimir Petkovic: Im Prinzip richte ich meinen Blick nach vorn, beschäftige mich kaum mit der Vergangenheit. Richtig, der Auftritt meiner Mannschaft am 22. November 2014 war die schlechteste Leistung bis heute. Zwar haben wir im Anschluss auch noch einige Spiele verloren, diese aber nur ganz knapp, verdient oder unverdient. Wir bereiten uns nicht auf eine Revanche vor, wir wollen zwei Punkte, um im engen Kreis der Aufstiegsaspiranten zu bleiben.

Der HSC Coburg hat derzeit einen negativen Lauf, ist einen Monat ohne Sieg, 1:7 Punkte, noch ohne Auswärtssieg 2015. Auf Grund der Bilanz von Eisenach seit dem Hinspiel, zudem beste Rückrundenmannschaft trotz der Niederlage in Aue, steht ein Sieg doch eigentlich außer Frage?
Der HSC Coburg hat eine ganz starke Hinrunde gespielt. Weshalb dieser Lauf momentan unterbrochen ist, damit habe ich mich nicht beschäftigt. Der HSC Coburg kann immer eine starke Leistung abrufen, um jeden Kontrahenten der Liga zu bezwingen. Wir werden versuchen, mit einer guten Leistung aufzuwarten, wollen mit Leidenschaft und Zusammenhalt zurück in die Erfolgsspur. Unser Ziel: 60 Minuten ordentlich spielen und kämpfen.

Eisenach ist die Mannschaft der Stunde - wie ist es Ihnen gelungen, aus den vielen guten Individualisten ein Team zu formen?
Aufgabe eines jeden Trainers ist es, das zu formen. Ich hatte mit vielen Problemen zu kämpfen. Harte Arbeit war angesagt. Die Mannschaft hat die neue Philosophie akzeptiert und verinnerlicht. Der Erfolg der letzten Zeit gibt uns Recht. Ohne die Bereitschaft der Spieler etwas zu ändern, wäre das nicht gegangen.

Sie stellen den Kader um, bisher fünf Neuzugänge, sechs Abgänge - birgt das nicht die Gefahr, dass dies in der nächsten Saison enorme Anlaufzeit braucht, gerade im Falle eines Aufstieges?
Der Umbruch einer Mannschaft birgt stets Gefahr auf Probleme. So ein neuer Anlauf bietet aber auch die Chance zu einem Neubeginn, um mit ehrgeizigen Spielern ganz schnell in eine Erfolgsspur zu kommen. Garantien gibt es da nicht. Voraussagen wären hypothetisch.

Was trauen Sie dem HSC mit Jan Gorr in den nächsten Jahren zu?
Ich wünsche Jan Gorr - und damit automatisch allen beim HSC Coburg - alles Gute. Ich kenne die Personalpolitik nicht im Detail, mit welchem Kader der HSC Coburg in die Saison 2015/2016 geht. Ich bitte um Verständnis, wenn ich da heute keine Prognose gebe.

Die Fragen stellten Ralph Bilek und Thomas Levknecht
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