Kronach

IHK-Präsident Trunk appelliert an das Selbstbewusstsein der Oberfranken

Es soll nicht nur Kronach leuchten, sondern ganz Oberfranken, das hält die Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz für wichtig. Sie hält das für wichtig, de...
Artikel drucken Artikel einbetten
Von links der Vorsitzende von Kronach Creativ, Rainer Kober, IHK-Präsident Heribert Trunk, Moderatorin Anke Rieß-Fähnrich, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Moderator Loring Sittler. Foto: V. Schadeck
Von links der Vorsitzende von Kronach Creativ, Rainer Kober, IHK-Präsident Heribert Trunk, Moderatorin Anke Rieß-Fähnrich, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Moderator Loring Sittler. Foto: V. Schadeck
Es soll nicht nur Kronach leuchten, sondern ganz Oberfranken, das hält die Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz für wichtig. Sie hält das für wichtig, denn, um eine Region voranbringen zu können, müssten auch Emotionen vermittelt werden. Und Kronach leuchtet sei so ein Event.
Eigentlich wurde zu der Veranstaltung "Herausforderung Demografie meistern - Einblicke in die Arbeit und Ergebnisse der Demografie Pilotregion Oberfranken", die in der Hauptstelle der Sparkasse stattfand, die Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, erwartet. Doch diese sagte am Vorabend ab.
Die Workshops waren gut besucht. Im Wesentlichen ging es um Themen wie regionale Förderungen, Gewinnung von Fachkräften, Potenzial wecken, um Attraktivität der Kommunen, um die Entwicklung eines neuen gesellschaftlichen Bürgerengagements. Am Nachmittag gab es eine Talkrunde, an der der Vorsitzende von Kronach Creativ, Rainer Kober, der IHK-Präsident Heribert Trunk und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz teilnahmen. Moderatorin Anke Rieß-Fähnrich sprach dabei Themen an wie Vernetzung oder Wie können sich Unternehmen engagieren? oder Wie gewinnt man junge Leute für die Region? Es ging um die Medien, um die Frage, wie Jugendliche für das Thema Demografie gewonnen werden können. Bei Letzterem meinte Heidrun Piwernetz, dass es darum gehe, Jugendliche für das Thema Demografie zu sensibilisieren, denn "wo junge Menschen sind, fühlen sich auch die Älteren wohl!". Sie verspricht sich viel von der Digitalisierung. Die neuen Entwicklungen seien mit "wahnsinnigen Chancen" für den ländlichen Raum verbunden.


"Bürgern den Weg zeigen"

Heribert Trunk appellierte an das Selbstbewusstsein der Oberfranken. In dieser Region können alle Generationen gut leben: "Es ist alles vorhanden." Das Problem sei nur, dass man in Marktredwitz nicht wisse, was in Kronach passiere. Es hapere daran, dass man von innerhalb Oberfrankens zu wenig voneinander wisse. Abschließend wies Rainer Kober auf die Wichtigkeit des bürgerschaftlichen Engagements hin. Die Gemeinderäte und der Bürgermeister müssten aber ihren Bürgern den Weg zeigen, in welche Richtung sich ihre Kommunen entwickeln möchte. Er ging auf ein neues Förderprojekt "Kommunalmarketing" ein. Mit drei Kommunen - das sind Steinwiesen und Stockheim (die dritte steht noch nicht fest) wurde beziehungsweise wird das Pilotprojekt gestartet. Das bedeutet, dass mit Margaretha Volk-Lovrinovic eine Fachkraft eingesetzt ist, die die Kommunen bei ihrer Zielfindung unterstützt. "Es gibt hier eine Menge zu tun", meinte die junge Frau. Ihr Ziel sei, dass die Gemeinden im Landkreis "vital und gesund aufgestellt sind". vs

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren