Weismain

Hunderte Stunden Freizeit stecken hinter der Krippenschau

von unserem Mitarbeiter Erich Lutter Weismain — Wurzeln, ein Bauernhaus mit Scheune oder orientalische Bauten als Hintergrund für die Geburtsszene. Das gibt es am Martinimarkt in W...
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Die Krippenbauer vor einem Teil ihrer Exponate (von links): Gerhard Fiedler, Michael Will und Erwin Herrmannsdörfer Foto: Erich Lutter
Die Krippenbauer vor einem Teil ihrer Exponate (von links): Gerhard Fiedler, Michael Will und Erwin Herrmannsdörfer Foto: Erich Lutter
von unserem Mitarbeiter Erich Lutter

Weismain — Wurzeln, ein Bauernhaus mit Scheune oder orientalische Bauten als Hintergrund für die Geburtsszene. Das gibt es am Martinimarkt in Weismain und am folgenden Wochenende bei der dritten Krippenausstellung im Schönborn-Saal des Kastenhofes und im angrenzenden Flur der Tourist-Information zu sehen. Aus allen Stilrichtungen bietet die Krippenschau Exponate an. Auch eine Hummelfigurenkrippe ist dabei.
"Am wichtigsten bei der Zusammenstellung ist mir die Vielfalt", sagt Gerhard Fiedler, der die Ausstellung organisiert und bei den Vorbereitungen federführend ist. Sein künstlerisches Talent war bisher kaum bekannt, obwohl er in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Krippen gebaut hat. Heuer werden Exponate ausgestellt, die letztes Jahr noch nicht zu sehen waren. Neben Szenarien im fränkischen Stil, alpenländischer oder südtiroler Bauart oder nach orientalischem Vorbild sind Bilderkrippen aus dem Allgäu zu sehen.
120 Stunden Arbeit hat Fiedler mit dem Bau der Krippe nach alpenländischem Stil investiert, die zu den Hinguckern gehört. Die Krippe mit fränkischem Bauernhaus und angrenzender Scheune als Hintergrund erforderte 90 Stunden Aufwand.
Für seine Aktion konnte er weitere Liebhaber gewinnen, etwa Michael Will und Erwin Herrmannsdörfer. Will zeigt eine orientalische Krippe, für die er 140 Stunden seiner Freizeit opferte. Sehenswert ist auch die Wurzelkrippe, eine Leihgabe von Georg Ultsch, die Will überarbeitete. Ein Kunstwerk liegt Erwin Herrmannsdörfer besonders am Herzen: eine Papierkrippe auf Sperrholz, die er vor 50 Jahren im Alter von erst neun Jahren aus einem Bausatz fertigte.
Geht es nach Fiedler, könnten die Ausstellungen jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit stattfinden. Gerne würde er noch mehr Krippenliebhaber einbinden. Wer sich noch mit seinen Schätzen an der Krippenschau beteiligen will, wird gebeten, sich bei Gerhard Fiedler, Telefon 7482, Michael Will, Telefon 1458 oder Erwin Herrmannsdörfer, Telefon 1312, zu melden.
Der Aufbau der Ausstellung ist für Montag, 16. November, und Dienstag, 17. November, vorgesehen.
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