Laden...
Heßdorf

Horst Rehder bringt Freie Wähler in Rage

Zu einem Disput zwischen den Freien Wählern und Bürgermeister Horst Rehder (BB) kam es in der jüngsten Heßdorfer Gemeinderatssitzung beim Punkt "Verschieden...
Artikel drucken Artikel einbetten
Zu einem Disput zwischen den Freien Wählern und Bürgermeister Horst Rehder (BB) kam es in der jüngsten Heßdorfer Gemeinderatssitzung beim Punkt "Verschiedenes". Bereits in früheren Sitzungen wurde immer wieder nach dem Zeitpunkt der Behebung von Baumängeln im Gewerbegebiet Heßdorf-Nord II gefragt. Dazu gibt es seit Herbst des vergangenen Jahres einen Brief der Anwohner und einen Geschäftsordnungsantrag der Freien Wähler an die Gemeinde.
Bei Nachfragen aus der FW-Fraktion kam vom Gemeindeoberhaupt stets die Antwort, es sei in Arbeit. Bei der vergangenen Sitzung waren auch Bewohner des Baugebietes, das vor drei bis vier Jahren fertiggestellt wurde, zugegen. In ihrem Antrag im Herbst wiesen die Freien Wähler darauf hin, dass eine Verjährungsfrist zur Mängelbehebung drohe und Dringlichkeit geboten sei.
Im Antrag wird zur Überprüfung aller Gewerke aufgefordert, die zur Erschließung des Baugebietes Heßdorf-Nord II zur Ausführung gekommen sind. Und sofern die Gewährleistungsfrist nicht abgelaufen ist, sollte die Verwaltung beauftragt werden, die Mängel bei den entsprechenden Unternehmen anzuzeigen und sicherzustellen, dass bis zur Ausführung der Mängelbeseitigung die Gewährleistungsfrist gehemmt wird.
Sollte die Gewährleistungsfrist bereits abgelaufen sein, wird die Verwaltung gebeten, die ihr angezeigten Mängel im Rahmen ihrer Instandhaltungspflicht zu beseitigen. Des Weiteren wurde beantragt, mögliche noch zu vergebende Gewerke immer mit einer Verjährungsfrist für Sachmängelansprüche von fünf Jahren auszuschreiben, sofern dies in der Vergangenheit nicht erfolgte.
Die Mängelliste umfasst: eine komplett poröse Asphaltdecke, Senkung aller Kanaldeckel, Wasserschieber und Unterflurhydranten sowie der umfassenden Asphaltdecke, Pflastermängel an den Gehwegen sowie eine fehlende Verbindung von Nord I zu Nord II und ein fehlender Entwässerungsgraben. Außerdem fehlen die Begrünung der ausgewiesenen Grünflächen sowie ausstehende Beurkundungen, und auch die mangelnde Pflege durch die Gemeinde wurde kritisiert. Die Mängelliste setzte sich fort, so werden fremde Grundstücke befahren und ein Privatweg widerrechtlich benutzt.


Vorwurf der Ignoranz

Die Antwort des Bürgermeisters: "Das ist in Arbeit", brachte die drei FW-Räte in Rage. "Das hören wir schon seit November, und die gezeigte Ignoranz des Bürgermeisters und der Verwaltung sind eine Unverschämtheit", wurde dem Bürgermeister entgegengeschleudert.
"Die jetzt gezeigte Haltung und das Mienenspiel sind schon bezeichnend, scheinbar werden die Beschwerden der Anwohner nicht ernst genommen", schimpfte Erich Biermann von den Freien Wählern, als der Bürgermeister die Diskussion beendete.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren