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Himmelkron

Honke/Nitsche souverän Klassensieger

Hollfeld — Zur zehnten ADMV-Rallye Zwickauer Land traten 76 Teams in Reinsdorf am Ostrand der westsächsischen Stadt Zwickau an. Zum Jubiläum verzichteten die Organisatoren ganz auf...
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Reinhard Honke und Mario Nitsche waren im Zwickauer Land schnell unterwegs.  Foto: privat
Reinhard Honke und Mario Nitsche waren im Zwickauer Land schnell unterwegs. Foto: privat
Hollfeld — Zur zehnten ADMV-Rallye Zwickauer Land traten 76 Teams in Reinsdorf am Ostrand der westsächsischen Stadt Zwickau an. Zum Jubiläum verzichteten die Organisatoren ganz auf Schotter (letztes Jahr immerhin 24 Prozent der Strecke) und boten drei Asphaltprüfungen: fünf Kilometer Sprint von Reinsdorf nach Schönau mit der langen Ortsdurchfahrt in Friedrichsgrün, neun Kilometer Sprint von Zwickau über Dänkritz nach Lauenhain und schließlich der bei den Zuschauern beliebte Stadtrundkurs am Metawerk Zwickau.
Am Vormittag sorgten der bedeckte Himmel und dunkle Regenwolken für manch bangen Blick nach oben, doch pünktlich zum Start kam die Sonne durch und bescherte Fahrern und Fans einen schönen Spätsommertag.
Zum letzten Mal in diesem Jahr nahm Mario Nitsche aus Hollfeld auf dem "heißen Sitz" neben Reinhard Honke im Subaru Impreza WRX Sti Platz.
Auf der ersten Prüfung lief alles nach Plan, und das fränkische Team setzte sich sofort in seiner Klasse an die Spitze, sowie unter den Top Ten in der Gesamtwertung.
Die zweite Prüfung, ewig lange Geraden, die durch künstliche Bremsschikanen unterbrochen wurden, war so gar nicht nach dem Geschmack von Reinhard Honke und seinem Subaru. "Für diesen Geschwindigkeitsbereich ist das Serienfahrwerk etwas zu weich" resümierte Honke kurz und knapp. Diese extrem schnelle Prüfung, die auch noch neun Kilometer lang war, schlossen Honke/Nitsche zwar mit einer Bestzeit in der Klasse ab, aber in der Gesamtwertung wurden sie nach hinten etwas durchgereicht.
Somit hatten sie sich vorgenommen, auf dem beliebten Zuschauerrundkurs im Stadtzentrum von Zwickau alles zu geben, um sich auch im Gesamtklassement etwas nach vorne zu arbeiten. Dies gelang den beiden auch recht gut, und zur "Halbzeit" bauten sie ihre Führung in der Klasse aus und schoben sich auf den achten Gesamtplatz.
Da die beiden Franken wussten, dass sie auf der zweiten Schleife wieder auf der langen Prüfung Zeit verlieren würden, griffen sie die vierte Wertungsprüfung sehr aggressiv an und verbesserten ihre Zeit aus dem ersten Durchgang um vier Sekunden. Auch auf der ,,Autobahnprüfung" waren sie recht schnell unterwegs und mussten auf der letzten Prüfung in Zwickau nicht mehr ans Limit gehen, um den Klassensieg und den siebten Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen. red

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