Höchstadt a. d. Aisch

Höchstadter Schülerin Vera Schiller auf Platz drei bei Bundeswettbewerb

Höchstadt — "Auf Spurensuche: Was war die DDR?" lautete das Thema eines bundesweiten Schülerwettbewerbs, zu dem die Deutsche Gesellschaft e.V eingeladen hatte, und 500 Schüler und ...
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Mit dieser Handzeichnung erreichte Vera Schiller vom Gymnasium Höchstadt den dritten Platz beim bundesweiten Wettbewerb. Foto: privat
Mit dieser Handzeichnung erreichte Vera Schiller vom Gymnasium Höchstadt den dritten Platz beim bundesweiten Wettbewerb. Foto: privat
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Höchstadt — "Auf Spurensuche: Was war die DDR?" lautete das Thema eines bundesweiten Schülerwettbewerbs, zu dem die Deutsche Gesellschaft e.V eingeladen hatte, und 500 Schüler und Schülerinnen zwischen zwölf und 20 Jahren aus ganz Deutschland sandten ihre Antworten auf diese Frage ein.
Bei der Preisverleihung im Eichensaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Berlin durch die Bundesbeauftragte für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, dann die Überraschung: Unter den Preisträgern ist auch die Schülerin Vera Schiller des Gymnasiums Höchstadt a.d. Aisch. Mit einer Handzeichnung hat die 17-Jährige den dritten Platz in ihrer Altersklasse ( 17 - 20 Jahre) belegt.
Die Fragestellung des Wettbewerbs beantwortete die Schülerin auf ihre eigene Art und Weise: Statt zu versuchen, die vierzigjährige Geschichte eines ganzen Landes in einer Zeichnung darzustellen, entschied sie sich dazu, sechs persönliche Begebenheiten aus dem alltäglichen Leben aufzugreifen, die in der Gesamtheit verschiedene Aspekte des Lebens in der DDR widerspiegeln. In der Erinnerung der gezeichneten Personen sind hierbei diverse Schlüsselmomente in deren Biographien in Form von schwarz-weißen Bildern zu erkennen.
Die jeweiligen dargestellten Erlebnisse der gezeichneten Figuren wurden zusätzlich durch nebenstehende Zitate, die aus eigens geführten Gesprächen mit Zeitzeugen entnommen sind, genauer erläutert.
Diese Kombination aus Bild und Text überzeugte auch die Jurymitglieder.
Ziel des Wettbewerbs war es, im eigenen Umfeld nach Erinnerung an die DDR, nach Geschichten der friedlichen Revolution oder nach Erzählungen aus dem wiedervereinigten Deutschland zu suchen. Die Ergebnisse dieser Nachforschungen sollten anschließend in Form von kreativen Beiträgen eingereicht werden - welches Medium hierfür verwendet wurde, blieb den Schülern überlassen. Aus diesem Grund hätten auch die Arbeiten wohl nicht unterschiedlicher sein können. So wurden beispielsweise selbst geschriebene Rollenspiele, Essays, Zeitungsartikel im Stil der DDR-Presse, selbst entworfene Brettspiele oder Videos eingereicht. red



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