Coburg

Hochschule knüpft Beziehungen über chinesischen TAC-Doktoranden

Das Technologietranfserzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC hat über seinen chinesischen Doktoranden Zhu Fan einen direkten Draht nach China. Er arbeitet hier an seiner Dok...
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Das Technologietranfserzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC hat über seinen chinesischen Doktoranden Zhu Fan einen direkten Draht nach China. Er arbeitet hier an seiner Doktorarbeit und forscht mit an einem Kraftstoffsensor. Jetzt wurde er von der chinesischen Stadt Ningbo, südlich von Shanghai, eingeladen, seine Forschungsergebnisse vorzustellen und mögliche Anwendungsbereiche aufzuzeigen.
Die Sechs-Millionenstadt Ningbo veranstaltet einmal im Jahr die große Ningbo Week of Talents, Science and Technology. Dazu gehören eine Jobbörse für Hochschulabsolventen, Start-up-Wettbewerbe für mehrere Branchen und eine Kooperationsbörse für wissenschaftliche und technologische Programme. Gäste der Messe sind regelmäßig chinesische Talente, die im Ausland forschen. Sie erhalten die Chance, ihre Entwicklungen und die damit verbundenen Marktchancen vorzustellen. Mit dabei sind Regierungsvertreter, Banken, Unternehmen und Risikokapital-Anlagegesellschaften. Zhu Fan, Doktorand am TAC, stellte die Einsatzmöglichkeiten des im TAC entwickelten Kraftstoffsensors vor. Sie gehen weit über die Kraftstoff- und Automobilindustrie hinaus. Der Sensor könnte beispielsweise dafür sorgen, die Lebensmittelsicherheit bei Speiseöl zu verbessern. Die Stadt Ningbo bietet chinesischen Existenzgründern in ihrer Hi-Tech-Zone vielfältige Unterstützung wie Büroräume, aber auch Wohnungen. Sie fördert Start-up-Unternehmen mit einem Fond. Über den Doktoranden Zhu Fan könnte das TAC in China ein Verbindungsbüro aufbauen. Der erste Schritt dazu ist getan, heißt es in einer Mitteilung des TAC. red
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