Küps

Hochbehälter am Schlottenberg ist in Betrieb

Das mit Bruttokosten in Höhe von rund 2,88 Millionen Euro auf den Weg gebrachte und bereits im Oktober 2015 begonnene Neubauprojekt steht kurz vor seiner Fe...
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Das mit Bruttokosten in Höhe von rund 2,88 Millionen Euro auf den Weg gebrachte und bereits im Oktober 2015 begonnene Neubauprojekt steht kurz vor seiner Fertigstellung.
Auf Hochtouren laufen die letzten Installationsarbeiten rund um den neuen Hochbehälter Schlottenberg. Kaum ein Tag, an dem die notwendigen Arbeiten durch den gemeindlichen Wassermeister Jürgen Ludwig nicht wieder umgestellt oder neu organisiert werden mussten. "Das ist Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau" so Werkleiter Christian Ebertsch über die Arbeit seines Wassermeisters und Bauhofleiters Jürgen Ludwig. "Die einzelnen Um- und Anbindungen vom alten Hochbehälter auf den neuen sowie in die einzelnen Versorgungsnetze unserer Gemeindeteile müssen genau aufeinander abgestimmt sein, sonst entsteht ein Fiasko und wir riskieren die Versorgungssicherheit unserer Bürger mit dem Lebensmittel Nr. 1 - Wasser", so Ebertsch.
"Bei Jürgen Ludwig und unserem Team weiß ich diese hohe Verantwortung in sicheren Händen. Und das ist wichtig, denn schließlich haben wir nicht alle Tage ein solches Millionenprojekt zu schultern."


Erdbehälter stellt Dienst ein

Über viele Jahrzehnte diente der alte Erdbehälter am Schlottenberg für die Versorgung der Küpser mit Trinkwasser. Jetzt hat er seinen Dienst eingestellt. In den späten Nachmittagsstunden des gestrigen Tages wurde der neue Hochbehälter am Schlottenberg - in unmittelbarer Nähe des alten Bauwerks - in Betrieb genommen. Er versorgt jetzt bereits den Küpser Bereich der ehemaligen Eichenbühler Gruppe - den Ortsteil Hain mit Tiefenklein, Weides und Löhlein - mit Wasser. Ab Freitag wird dann auch der Gemeindeteil Au vom neuen Bauwerk her mit kühlem Nass versorgt. In der kommenden Woche steht dann zum Abschluss der Umbindungsmaßnahmen noch der Anschluss an das Versorgungsnetz Küps-Burkersdorf an.
"Dann gehen die umfangreichen Leitungs- und Installationsarbeiten langsam ihrem Ende zu. Dann können wir uns den Feinarbeiten widmen, denn die während des Baues frequentierte Wege und Grundstücke müssen wieder in Ordnung gebracht und zum Teil wiederhergestellt werden. Aber das Wasserleitungsnetz ist dann bereits in Betrieb und das ist das Wichtigste für Bürger und Wasserversorger. Auch im Hochbehälter selbst sind noch viele Innenausbauten zu stemmen, wie z.B. das Fliesen und Malern oder auch die Pflasterarbeiten vor dem Hochbehälter. Ganz zurücklehnen können wir uns noch nicht, aber die Ziellinie ist in Sicht." red
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