Ebensfeld

Hindernislauf und Wasser marsch bei der Ebensfelder Feuerwehr

von unserer Mitarbeiterin Gerda Völk Ebensfeld — Spiele rund um das Wasser gab es bei einer Ferienaktion der FFW Ebensfeld. Zwei Tischtennisbälle durch einen 15 Meter langen C-Schl...
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Zielwasser brauchten die Kinder, um den hinter den Häuschen stehenden Bierkrug zu füllen. Foto: Gerda Völk
Zielwasser brauchten die Kinder, um den hinter den Häuschen stehenden Bierkrug zu füllen. Foto: Gerda Völk
von unserer Mitarbeiterin Gerda Völk

Ebensfeld — Spiele rund um das Wasser gab es bei einer Ferienaktion der FFW Ebensfeld. Zwei Tischtennisbälle durch einen 15 Meter langen C-Schlauch zu bugsieren, hört sich nicht sehr kompliziert an. Aber wie immer im Leben kommt es auf die richtige Technik an. Gar nicht langweilig wurde es den Mädchen und Buben, die sich im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Ebensfeld für einen Besuch bei der Feuerwehr entschieden haben. Warum gerade bei der Feuerwehr? "Weil ich einmal in die Kinderfeuerwehr will", sagt Max Göhring. Außerdem gefällt dem Jungen das Engagement der Floriansjünger, die jederzeit bereit sind zu helfen. Ein weiteres häufig genanntes Argument sind die Fahrzeuge der Feuerwehr. "Ich freue mich auf die Fahrt mit dem Feuerwehrauto", erklärte Michelle Schlegel. Ein Wunsch, den auch die übrigen Kinder mit ihr teilten.
Kommandant Georg Gäbelein und sein Team hatten auch diesmal ein abwechslungsreiches Programm aus Informationen, Spielen und Bastelarbeiten ausgearbeitet. Den teilnehmenden Kindern wurden zunächst die beiden Feuerwehrautos erklärt. Im Anschluss daran galt es, aus einer vorgedruckten Schablone ein Feuerwehrauto auszuschneiden und zusammenzukleben.
Danach waren einige Spiele im Freien an der Reihe. Jeweils zwei Teilnehmer sollten zwei Tischtennisbälle durch einen 15 Meter langen C-Schlauch befördern, um sie anschließend auf einen Esslöffel über einen Hindernisparcours zu tragen. Gerade der erste Teil der Aufgabe erwies sich als schwieriger, als zunächst gedacht. "Die Tischtennisbälle rutschen nicht so einfach durch, da der Schlauch in seinem Inneren eine Gummibeschichtung hat", erklärt Georg Gäbelein. Da war also einiges an Fantasie und Kreativität gefragt. Zum Abschluss der Aufgabe sollten mit der Kübelspritze zwei Tennisbälle von Kunststoffkegeln gespritzt werden.
Mit sechs Minuten und zehn Sekunden hatten Michelle Schlegel und Nicole Klinke die Messlatte hoch gelegt. Nach zwei Metern am C-Schlauch hatte auch das zweite Team den Dreh raus, wie sich die Bälle am besten vorwärts bewegen ließen.
Trotz einiger Mühen, der Spaß war garantiert. Noch einmal "Wasser marsch" hieß es dann beim "Zielspritzen". Jedes Team musste mit dem Schlauch seiner Kübelspritze auf die Öffnung der kleinen "brennenden" Häuschen zielen, damit sich möglichst viel Wasser in den dahinter befindenden Maßkrügen sammelte. Die stabilen Häuschen hatte Kommandant Gäbelein einst selbst zu diesem Zweck gebaut. Zum Schluss gab es dann noch eine Fahrt mit Fahrzeugen der Feuerwehr, ohne Sirene, versteht sich.

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