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Coburg

Hilfe ist immer öfter gefragt

Coburg — Bei der Hauptversammlung des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Coburg stand neben dem Geschäfts- und Tätigkeitsbericht auch die Wahl des Vorstandes an. Herm...
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Coburg — Bei der Hauptversammlung des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Coburg stand neben dem Geschäfts- und Tätigkeitsbericht auch die Wahl des Vorstandes an. Hermann Beckering wurde erneut in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt.
Kennzeichen einer zukunftsorientierten Caritas sei es, dass sie auf die akuten Problemlagen der Zeit und der Lebensgegebenheiten der Menschen reagiere. Nicht nur die materielle Not stehe im Vordergrund, sondern auch eine Verarmung an Menschlichkeit, Werten, Solidarität und Gerechtigkeit, betonte Vorsitzender Hermann Beckering. Er wies darauf hin, dass über 9500 Menschen aus Stadt und Landkreis Coburg im vergangenen Jahr von Mitarbeitern der Caritas beraten, betreut oder gefördert wurden. "Die Zahl der Ratsuchenden ist auch ein Zeichen dafür, dass sich in einer komplexer werdenden Lebenswelt verstärkt Problemfelder auftun", sagte Beckering.
Beckerings Dank galt insbesondere den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern der Caritas. Eine besondere Anerkennung sprach er Helga Netzel aus, die seit über 25 Jahren Verantwortung im Vorstand des Caritasverbandes trägt. Des Weiteren hob er das gute Zusammenwirken mit den Kommunen in der Stadt und dem Landkreis Coburg hervor.
Als sozialpolitische Prioritäten der Caritasarbeit stellte Caritas-Geschäftsführer Richard Reich heraus: "Es geht uns um eine Sozialpolitik der Befähigung und Teilhabe." Je besser Befähigung zu einem gelingenden Leben führe, desto eher werde es gelingen, den Sozialstaat zukunftsfähig zu machen. "Wir sind sehr dankbar und glücklich, dass wir nun mit dem Bau des stationären Hospizes das hospizliche und palliative Versorgungsnetz für die Menschen in der Region Coburg verstärken und ausbauen können", betonte Richard Reich. Ihm sei es wichtig, dass Menschen nicht von, sondern an der Hand eines anderen Menschen sterben. "Das Sterben als Teil des Lebens braucht mehr Aufmerksamkeit", sagte Richard Reich.
Eine wachsende Bedeutung werde die Pflege alter und kranker Menschen in der Gesellschaft haben. Pflegeberufe verdienten eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung. des


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