Hassenberg

Heublein bleibt der Chef

Der alte und neue Kommandant der Feuerwehr Hassenberg heißt Peter Heublein. Bei der Hauptversammlung des Vereins in der Feuerwehrstube sprachen ihm aktive u...
Artikel drucken Artikel einbetten
Ehrungen bei der Feuerwehr Hassenberg (von links): Kommandant Peter Heublein, Bürgermeister Michael Keilich, Chronistin Simone Karl, Vorsitzender Jochen Mann, Jubilar Thomas Kessel. Foto: Klaus Oelzner
Ehrungen bei der Feuerwehr Hassenberg (von links): Kommandant Peter Heublein, Bürgermeister Michael Keilich, Chronistin Simone Karl, Vorsitzender Jochen Mann, Jubilar Thomas Kessel. Foto: Klaus Oelzner
Der alte und neue Kommandant der Feuerwehr Hassenberg heißt Peter Heublein. Bei der Hauptversammlung des Vereins in der Feuerwehrstube sprachen ihm aktive und passive Mitglieder einstimmiges Vertrauen für eine weitere sechsjährige Amtszeit aus. Über sein umsichtiges Wirken und seine Einsatzfreunde in dieser Funktion hinaus habe er sich um Pflege und Reparatur der Einsatzfahrzeuge sowie bei Realisierung des Digitalfunks einschließlich Probebetrieb besondere Verdienste erworben, lobte Bürgermeister Michael Keilich (CSU) während der integrierten Dienstversammlung. Für Vorbereitungen zum Thema Digitalfunk bezifferte er den bisherigen Aufwand aus der Gemeindekasse mit 28 000 Euro.
Von 77 Mitgliedern, davon 35 aktiv, neun passiv und 27 fördernd, berichtete Vorsitzender Jochen Mann auch in Doppelfunktion als zuständiger Kreisbrandmeister. Weitere sechs besitzen in Würdigung ihrer Verdienste um das Feuerwehrwesen im Sonnefelder Steinachtal-Gemeindeteil den Status Ehrenmitglied. Heublein berichtete von den Einsätzen: Sicherheitswachen, zwei Brandeinsätze in Hassenberg und technische Hilfeleistungen bis zur Fehl- und nicht gerechtfertigten nächtlichen Alarmierung. Im Rahmen der Großübung anlässlich der Feuerschutzwoche unterstützte Hassenberg Landkreisgrenzen übergreifend die Wehr im Mitwitzer Gemeindeteil Steinach. Sorgen mache der zunehmende Ausfall von Atemschutzgeräteträgern und der Nachwuchsmangel. Dank zollte der Kommandant für die vielgestaltige Unterstützung der nicht immer leichten Arbeit, lobte die Präsenz der Sanitätsbereitschaft, bevor er den erfolgreichen Ausbildungsbetrieb der Jugendfeuerwehr würdigte.
Bürgermeister Keilich erinnerte daran, dass ein Großteil der ehrenamtlichen Arbeit "im Verborgenen" geleistet werde. Trotz außergewöhnlicher Ausgaben legte Kassenverwalterin Sandra Engelbrecht eine positive Bilanz vor. Gewählt wurden Steffen Engel zum Schriftführer und Dieter Hofmann als Kassenprüfer. Nicht nur das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Dienstjahre, sondern auch das Leistungsabzeichen der Stufe III/5 besitzt Thomas Kessel bereits. Mit einer weiteren Auszeichnung der Gemeinde würdigte Bürgermeister Keilich seine 35 geleisteten Dienstjahre. Nach zehnjährigem Wirken als Chronistin nahm Simone Karl zum Schluss ihrer Einsatzbereitschaft ein Präsent in Empfang. Klaus Dieter Lämmerhirt wurde für ein Jahrzehnt Dienst gewürdigt. oe

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren