Herzogenaurach

Herzogenauracher Katholiken wagen Ausblick auf das neue Jahr

Für die katholischen Pfarreien und die Stadt Herzogenaurach ging mit 2016 ein ereignisreiches Jahr zu Ende. In der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena hiel...
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Zum Abschluss des Jahres reichten sich alle Gottesdienstbesucher die Hände. Foto: Manfred Welker
Zum Abschluss des Jahres reichten sich alle Gottesdienstbesucher die Hände. Foto: Manfred Welker
Für die katholischen Pfarreien und die Stadt Herzogenaurach ging mit 2016 ein ereignisreiches Jahr zu Ende. In der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena hielt Stadtpfarrer Helmut Hetzel Rückschau auf das alte, aber auch Vorausschau auf ein neues Jahr. In der gut besuchten Kirche zelebrierte Hetzel mit Kaplan Sebastian Schiller sowie Pastoralreferent Thomas Matzick, unterstützt von 16 Ministranten aus dem gesamten Seelsorgebereich, den Jahresschlussgottesdienst.
Hetzel riet in seiner Einleitung dazu, das vergangene Jahr zu reflektieren. Er thematisierte unter anderem die guten und schlechten Seiten des Jahres. Es gelte aber, nicht nur Rückblick zu halten, sondern auch nach vorne zu schauen, denn wir hätten unseren Gott an unserer Seite.


Verwaltung hat mehr zu tun

Der Rückblick auf das Leben in der Pfarrei wurde auch auf eine Leinwand in der Stadtpfarrkirche übertragen. Besonders hervorzuheben war im Seelsorgebereich das Drei-Türme-Fest. Alle Gruppen der Pfarrgemeinde begaben sich in einem Festzug zum Weihersbach, wo ein Festgottesdienst gefeiert wurde. Der Kindergarten St. Martin wurde im vergangenen Jahr wieder eingeweiht, außerdem werden von der Kindergartenverwaltung in Herzogenaurach nunmehr auch die Kindergärten in Hannberg und in Weisendorf verwaltet. Der Friedhof von St. Josef in Niederndorf wurde neu gestaltet und in der Pfarrkirche von St. Otto wurden Thomas-Messen gefeiert.
Pastoralreferent Matzick lenkte den Blick auf das "Jahr der Barmherzigkeit", eine Eigenschaft Gottes, auf die Papst Franziskus einen besonderen Wert gelegt hatte, indem er sie in den Vordergrund stellte. Matzick bezeichnete die Barmherzigkeit als eine Richtschnur, bei der das Herz im Vordergrund steht. Auch das Schreiben "Amoris Laetitiae" von Papst Franziskus folge diesem Weg der Barmherzigkeit, sie lege die Entscheidung in die Hand der Seelsorger vor Ort.
Im Vorfeld des Luther-Jahrs 2017 stellte Papst Franziskus fest, dass die Zukunft der beiden großen Konfessionen durch gegenseitiges Achten geprägt sein solle. Matzick nahm auch Bezug auf das Matthäusevangelium und das Zitat: "Seid gewiss, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt!" Silvester helfe uns zurückzusehen, Bilanz zu ziehen, aber auch den Blick in die Zukunft zu werfen. "Gott stellt unsere Füße in einen weiten Raum und er geht den Weg mit uns", so Matzick.
Kaplan Schiller blickte auf die Seelsorgebereichswahlen im Jahr 2018, die es vorzubereiten gelte. Es müssten auch die Bewohner im neuen Stadtteil Herzo Base willkommen geheißen und eingebunden werden. "Nur die Zukunft ist es, die wir verändern können", so Schiller. Mit dem Segen beschloss Hetzel die Messe und entließ die Gläubigen in den Silvesterabend.

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