Haßfurt

Herzensangelegenheit: Haßberg-Kliniken widmen sich dem Thema Herzerkrankungen

Haßfurt — Mit Vorträgen und einer Telefonaktion beteiligen sich die Haßberg-Kliniken an den bundesweiten Herzwochen, einer Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung. Ist der H...
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Geben in Vorträgen und einer Telefonaktion Tipps rund ums Herz: Der Chefarzt der Inneren Medizin in Haßfurt, Stefan Hochreuther (rechts), und sein Team mit (von links) den Oberärzten Lindner, Verena Katzenberger, Matthias Wulf sowie Sean Patrick Stieglitz. Foto: Haßberg-Kliniken
Geben in Vorträgen und einer Telefonaktion Tipps rund ums Herz: Der Chefarzt der Inneren Medizin in Haßfurt, Stefan Hochreuther (rechts), und sein Team mit (von links) den Oberärzten Lindner, Verena Katzenberger, Matthias Wulf sowie Sean Patrick Stieglitz. Foto: Haßberg-Kliniken
Haßfurt — Mit Vorträgen und einer Telefonaktion beteiligen sich die Haßberg-Kliniken an den bundesweiten Herzwochen, einer Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung.
Ist der Herzinfarkt eine Volkskrankheit? "In Deutschland erleiden jedes Jahr gut 290 000 Menschen einen Herzinfarkt", erklärt Dr. Stefan Hochreuther, Chefarzt der Inneren Abteilung am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken und Kardiologe. Gemessen an den Zahlen bei Diabetes - mehr als fünf Millionen Erkrankungen - eine eher kleine Zahl. Aber der Infarkt ist meist nur die letzte Folge einer koronaren Herzerkrankung, bei der die Gefäße, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, nach und nach immer mehr verengt werden. 2,5 Millionen Frauen und 3,5 Millionen Männer sind in Deutschland von diesen Ablagerungen, den so genannten Plaques betroffen. Also in jedem Fall eine Volkskrankheit, heißt es in der Pressemitteilung der Haßberg-Kliniken.


Fächärzte an allen drei Häusern

Die Deutsche Herzstiftung organisiert eine jährliche Aufklärungskampagne, an der sich auch die Haßberg-Kliniken beteiligen. "Ihr Herz liegt uns am Herzen", drückt es Stephan Kolck, Vorstand des Kommunalunternehmens Haßberg-Kliniken, aus. An allen drei Häusern der Haßberg-Kliniken (in Haßfurt, Ebern und Hofheim) haben sich Fachärzte auf die Behandlung der kardiologischen Krankheitsbilder spezialisiert.
Drei Vorträge und erstmals eine Telefonaktion stehen in den kommenden 14 Tagen auf dem Programm. Den Auftakt macht am heutigen Mittwoch um 18 Uhr Ants Lohmus, der in Ebern über das Thema informiert. In Haßfurt findet ein Vortrag mit Stefan Hochreuther am Montag, 16. November, um 19.30 Uhr statt. In Hofheim referieren Dr. Hubert Amend und Dr. Marc Katz am Mittwoch, 18. November, um 19.30 Uhr. Vier Mediziner stehen am Dienstag, 17. November, für Fragen rund um koronare Herzerkrankungen zur Verfügung. Der Chefarzt der Inneren Abteilung am Haus Haßfurt, Dr. Stefan Hochreuther, sowie die Oberärzte Dr. Matthias Wulf, Dr. Sean Patrick Stieglitz sowie Dr. Verena Katzenberger geben im Rahmen einer Telefonaktion Auskünfte. Zu erreichen sind sie an diesem Tag unter der Nummer 09521/28222.
Den einen oder anderen Tipp hat Stefan Hochreuther schon jetzt parat. Zum Beispiel bei der Frage, was man tun kann, um einer koronaren Herzerkrankung vorzubeugen. "Bewegung ist das A und O", sagt der Chefarzt. Täglich 30 Minuten Ausdauerbewegung, etwa beim Spaziergang oder bei einer Radtour, bremsen die Entstehung oder das Fortschreiten einer koronaren Herzerkrankung ab. "Außerdem kann Bewegung die Lokomotive für eine nachhaltige Änderung des Lebensstils sein."
Die würde dann auch die Ernährung umfassen. Weniger Fett und Fleisch, mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte - das ist eine weitere Formel für ein geringeres Herzinfarkt-Risiko. "Und natürlich ist es immer sehr sinnvoll, das Rauchen aufzugeben", empfiehlt Hochreuther. ft


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