Untersteinach

Herrliche Tage in der Partnergemeinde

Seit 15 Jahren pflegt die evangelische Kirchengemeinde Untersteinach eine Partnerschaft mit der reformierten ungarischen Kirchengemeinde in Simontornya, etw...
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Die Reisegruppe im Museum im ungarischen Pécs Foto: Wolfgang Oertel
Die Reisegruppe im Museum im ungarischen Pécs Foto: Wolfgang Oertel
Seit 15 Jahren pflegt die evangelische Kirchengemeinde Untersteinach eine Partnerschaft mit der reformierten ungarischen Kirchengemeinde in Simontornya, etwa 50 Kilometer südöstlich des Plattensees gelegen. Sechs Erwachsene und acht Jugendliche machten sich kürzlich mit Pfarrer Wolfgang Oertel auf den 850 Kilometer langen Weg in die Partnergemeinde.
Gleich am ersten Tag nach der Ankunft kamen sich die Untersteinacher Jugendlichen bei sommerlichen Temperaturen im Balaton näher. Am Abend tobten sich die Jüngeren im Riesenrad in Siófok aus, während die Erwachsenen das Kloster in Tihany besuchten - eine Bootsfahrt inklusive. Die Abtei Tihany befindet sich auf der Nord-Halbinsel am Plattensee. Das Kloster wurde 1055 als Stiftung von König Andreas I. als Begräbnisstätte seiner Familie gegründet und gehört zu den ältesten erhaltenen romanischen Bauten der Region.


Wunderschöne Kirchen

Beim Besuch in Pécs, der mit 150 000 Einwohnern fünftgrößten Stadt Ungarns, wurde zunächst das Landesmuseum besichtigt, das auf dem Gelände der alten Fliesenfabrik untergebracht ist, die die Stadt Anfang des 19. Jahrhunderts groß gemacht hatte. Im wunderschönen Stadtkern konnten die wunderschönen Kirchen, ehemaligen Moscheen und Synagogen bestaunt werden. Ein Bummel im mit über 110 Fachgeschäften riesigen Einkaufszentrum gehörte mit dazu.
Im gemeinsamen ökumenischen Abendmahlsgottesdienst überreichte Pfarrer Oertel der Partnergemeinde 1500 Euro aus Spenden-Mitteln zur Unterstützung des Gästehaus-Umbaus.
Am gemeinsamen Abschiedsabend bedankte sich Oertel bei Pfarrer Lörinczi für die Unterbringung und umfangreiche Bewirtung. Die Einladung zum Gegenbesuch nach Untersteinach im Reformationsjahr 2017 nahm Lörinczi gerne an. red
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