Hemhofen

Heroldsbach muss ohne Hemhofen planen

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von unserer Mitarbeiterin Evi Seeger

Hemhofen — Für ein "interkommunales Gewerbegebiet" mit der Nachbargemeinde Heroldsbach ist in Hemhofen derzeit "keine große Begeisterung" zu spüren. Das habe man dem Bürgermeister der Nachbargemeinde auch signalisiert, sagte Hemhofens Bürgermeister Ludwig Nagel (CSU). Im Rahmen der "Informationen" wurde im Vorfeld der jüngsten Gemeinderatssitzung auch dieses Thema diskutiert.

Kein Geld verschwenden

Im Hemhofener Gremium will man verhindern, dass Heroldsbach viel Geld in die Planung investiert, der Beschluss in Hemhofen dann aber möglicherweise negativ ausfällt. Bevor Heroldsbach in die weitere Planung einsteige, werde Hemhofen informiert, teilte Bürgermeister Nagel mit.
Die Verwaltung der Gemeinde Heroldsbach hatte - noch an das alte Gemeinderatsgremium - eine Anfrage gerichtet: Die Nachbargemeinde wollte wissen, ob Hemhofen sich vorstellen könne, dass die Ver- und Entsorgungsleitungen über Hemhofener Gemeindegebiet gelegt werden. Anfragen aus Heroldsbach habe es auch beim Staatsforst und beim Wasserzweckverband gegeben.

Leitungen anders verlegen

Heroldsbach könne 50 000 Kubikmeter Wasser bekommen, berichtete Dritter Bürgermeister Reimer Hamm (CSU) aus dem Zweckverband. Zweiter Bürgermeister Hansjürgen Müller (FW) sieht für Hemhofen derzeit keinen Grund, tätig zu werden. Vielleicht steige Heroldsbach ja trotzdem in die Planung ein, verlege aber die Ver- und Entsorgungsleitungen anders.
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