Steinwiesen

Helfer waren fast 5000 Stunden im Einsatz

Steinwiesen — Die Ehrung treuer Mitglieder stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Rotkreuz-Bereitschaft Steinwiesen. Bereitschaftsleiterin Katharina Wunder blickte auf ein s...
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Die BRK-Bereitschaft Steinwiesen hat treue Aktive geehrt. Im Bild (von links) Bürgermeister Gerhard Wunder, Hubert Bähr, Roland Beierwaltes, Matthias Wich, Katja Wich, Reinhard Beiergrößlein, Michael Wunder, Katharina Wunder, Thomas Reißig, Siegfried Kremer, Martin Schmidt und Michael Neubauer. Foto: Susanne Deuerling
Die BRK-Bereitschaft Steinwiesen hat treue Aktive geehrt. Im Bild (von links) Bürgermeister Gerhard Wunder, Hubert Bähr, Roland Beierwaltes, Matthias Wich, Katja Wich, Reinhard Beiergrößlein, Michael Wunder, Katharina Wunder, Thomas Reißig, Siegfried Kremer, Martin Schmidt und Michael Neubauer. Foto: Susanne Deuerling
Steinwiesen — Die Ehrung treuer Mitglieder stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Rotkreuz-Bereitschaft Steinwiesen.
Bereitschaftsleiterin Katharina Wunder blickte auf ein sehr aktives und interessantes Jahr zurück. Fast 5000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit seien bei 100 Terminen geleistet worden. Besonders hob Wunder den Großeinsatz im Schullandheim in Kronach und die Brände in Tempenberg, Gundelsdorf und Erlabrück hervor.
Bei vier Blutspendeterminen konnten laut Leiterin 323 Personen, davon 14 Erstspender, begrüßt werden. Die ehrenamtlichen Helfer waren insgesamt 249 Stunden im Dienst.

53 Mitglieder sind aktiv

"Neben diesen Sanitätsdiensten wurden viele weitere Aktivitäten bewältigt, unter anderem die Garderobendienste bei den Büttenabenden, der Glückshafendienst beim Freischießen, die Frühjahrs- und Herbstsammlung und das eigene Gartenfest", fuhr Wunder fort. Vonn den aktuell 58 Mitgliedern seien 53 aktiv. Unter anderem verfüge die Bereitschaft Steinwiesen über acht Rettungsassistenten, sieben Rettungssanitäter und einen Arzt. Als neue Mitglieder konnten Tim Michel und Nicole Krump begrüßt werden.
Nach Auskunft von Katharina Wunder sind derzeit in der Jugendgruppe sechs Mädchen und ein Junge aktiv. Highlight 2014 sei die Teilnahme am Kreiswettbewerb gewesen, bei dem die "glaan Rettungs(b)engela" und die "Rettungs(b)engela" den ersten Platz belegten. Beim Bezirkswettbewerb in Burgbernheim habe man als dritte von elf Gruppen die Qualifikation für den Landeswettbewerb nur um zwei Punkte verpasst.
Katharina Wunder und Kreisbereitschaftsleiter Martin Schmidt nahmen anschließend zahlreiche Ehrungen vor. Eine Auszeichnungsspange in Gold und Silber sowie eine Urkunde erhielten Matthias Wich und Michael Wunder (beide fünf Jahre aktiv), Silke Kotschenreuther, Heike Krump, Thomas Reißig und Florian Sommerfeld (alle zehn Jahre), Katja Wich (25), Hubert Bähr (35) sowie Reinhard Beiergrößlein und Dieter Fest (beide 45).
Martin Schmidt wies darauf hin, dass die Bereitschaften auch beim G-7-Gipfel in Elmau gefordert seien. "Wir sind dann im Ausland tätig, wir gehen nach Oberbayern", meinte er und erklärte, dass aus jedem Kreisverband ein gewisses Kontingent bereitgestellt werden muss. Die Einführung des Digitalfunks solle bis zum G-7-Gipfel abgeschlossen sein.
Für Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes ist das Ehrenamt das Fundament für die Qualität der Hilfskräfte. Er ging kurz auf das Projekt Lebensqualität für Generationen ein, an dem jetzt schon 15 Firmen teilnehmen.
Einen großen Dank richtete Bürgermeister Gerhard Wunder an die Rettungskräfte. Leider sei es nicht mehr so einfach, junge Leute für die Arbeit des BRK zu begeistern. "Die Gemeinde hat immer ein offenes Ohr und eine offene Hand für die Belange der Hilfsorganisationen", betonte er.

"Barmherzige Samariter"

Im Namen der Kirche betonte Kirchenpfleger Walter Schmittdorsch ein Grußwort, dass das Rote Kreuz eigentlich ein christlicher Verein sei und aus barmherzigen Samariter bestehe, die Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft leben. Für die Soldaten-kameradschaft dankte Vorsitzender Manfred Hahn für die gute Zusammenarbeit. sd
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