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Herzogenaurach

Heimatbuch - zweisprachig und gezeichnet

Herzogenaurach — Die Sonderschau "Die verschwundenen Orte" im Stadtmuseum wendet den Blick in Richtung unseres östlichen Nachbarn, der tschechischen Republik. Die gemeinsame, oft s...
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Weichenstellung - Comic-Illustration von Bärbel Haage Foto: privat
Weichenstellung - Comic-Illustration von Bärbel Haage Foto: privat
Herzogenaurach — Die Sonderschau "Die verschwundenen Orte" im Stadtmuseum wendet den Blick in Richtung unseres östlichen Nachbarn, der tschechischen Republik. Die gemeinsame, oft schmerzvolle Geschichte steht dabei im Zentrum der Betrachtung.
Auf ganz eigene Art verarbeitet Bärbel Haage die Thematik der Deutschen in den böhmischen Ländern und deren Vertreibung nach 1946. Sie hat eine zweisprachig konzipierte "Graphic Novel", eine illustrierte Erzählung in Comicform aufgelegt. Bärbel Haages "Das Heimatbuch - Kniha domoviny" ist eine Skizzensammlung zu Geschichten von Vorfahren für alle Nachkommen.
Es ist ein Zeit-Reise-Tagebuch voller Skandaltermini: Böhmen! Mähren! Sudeten! Verbürgte und verblassende Erinnerungen aus fünf Generationen, vier Staaten und in immerhin zwei Sprachen.
Aus dem Gedächtnis gezeichnete Geschichten einer deutschen Familie und ihrer tschechischen Zeitnachbarn. Kurios, trivial, lückenhaft, schmerzlich, komisch und vieles mehr. Bei der Lesung ihres Heimatbuchs wird Bärbel Haage von Dieter Illner unterstützt, der die tschechischen Texte übernimmt.
Wie eine illustrierte Erzählung in Form einer "Graphic Novel" entsteht, zeigt Bärbel Haage im Anschluss an die Lesung. Erwachsene, Jugendliche und Kinder gleichermaßen, am Besten mit einem Faible fürs Zeichnen ausgestattet, sind dazu herzlich eingeladen.
Alle Teilnehmer zeichnen unter Anleitung von Bärbel Haage ihre eigene Geschichte. red

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