Vestenbergsgreuth

Heilpflanze Johanniskraut soll vor dem Teufel beschützen

Vestenbergsgreuth — Das Thema "Arzneipflanze 2015 - das getüpfelte Johanniskraut" lockte zahlreiche Zuhörer in den Kräuter-Garten Martin Bauer. Johannes Mayer von der Klostermedizi...
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Das getüpfelte Johanniskraut wächst auch im Kräuter-Garten Martin Bauer. Foto: privat
Das getüpfelte Johanniskraut wächst auch im Kräuter-Garten Martin Bauer. Foto: privat
Vestenbergsgreuth — Das Thema "Arzneipflanze 2015 - das getüpfelte Johanniskraut" lockte zahlreiche Zuhörer in den Kräuter-Garten Martin Bauer. Johannes Mayer von der Klostermedizin Würzburg gab den Zuhörern laut einer Pressemitteilung des Unternehmens von der Geschichte bis zu den neuesten Erkenntnissen der nicht einfachen Arzneipflanze viele Einblicke.
Das Johanniskraut ist eine alte Heilpflanze, die zur Zeit der Sonnenwende und des Johannisfestes blüht. Sie ist Symbol für Sonne und Licht und soll vor Gespenstern und dem Teufel beschützen. Sie ist auch eine Ma-rienpflanze und im Kräuterbüschel zu Maria Himmelfahrt am 15. August zu finden. Die vielfältige Namensgebung wie Fieberkraut, Blutreinigungskraut und Nervengras deutet laut
Mayer auf die großen Anwendungsmöglichkeiten hin.

Innerlich und äußerlich wirksam

Innerlich angewendet hilft es bei psychovegetativen Störungen und depressiven Verstimmungen, aber auch bei Verdauungsbeschwerden. Äußerlich in Form von Öl kann es bei stumpfen Verletzungen und Verbrennungen oder bei Muskelschmerzen und bei trockener und gereizter Haut eingesetzt werden.
Johanniskraut gilt als die bestuntersuchte Arzneipflanze, erklärte Mayer den Zuhörern. Die inneren Wirkmechanismen der Inhaltsstoffe sind jedoch bis heute nicht eindeutig zu klären. Geklärt sind die antivirale Wirkung der Hypericine und die antibakterielle Wirkung des Hyperforin sowie die entzündungshemmende Wirkung der Flavonoide. red

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