Höchstadt a. d. Aisch

Heiliges Jahr endete feierlich

In der Tradition der katholischen Kirche gibt es seit 1300 nur alle 25 Jahre ein Heiliges Jahr. Doch der Papst kann auch außerhalb dieses Turnus ein Heilige...
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Dekan Kemmer entzündete Kerzen mit dem Logo des Heiligen Jahrs als Zeichen für die Fortdauer der Schwerpunkte. Foto: Schramm
Dekan Kemmer entzündete Kerzen mit dem Logo des Heiligen Jahrs als Zeichen für die Fortdauer der Schwerpunkte. Foto: Schramm
In der Tradition der katholischen Kirche gibt es seit 1300 nur alle 25 Jahre ein Heiliges Jahr. Doch der Papst kann auch außerhalb dieses Turnus ein Heiliges Jahr ausrufen. Franziskus tat das für den Zeitraum Dezember 2015 bis November 2016. Ihm liegt daran "in der Gnadenlosigkeit unserer Tage die Barmherzigkeit Gottes als zentrale Botschaft des christlichen Glaubens" in Erinnerung zu rufen.
Neu war auch, dass erstmals nicht nur in Rom heilige Pforten geöffnet wurden, sondern Papst Franziskus auch dezentrale Feierlichkeiten auf der ganzen Welt wünschte.Daran beteiligte sich auch die Höchstadter St.-Georgs-Pfarrei.


Ökumenischer Akzent

Zum Abschluss des Heiligen Jahres fand ein Festgottesdienst statt, an dem auch Pfarrer Gottfried Schlee aus der evangelischen Christuskirchengemeinde teilnahm. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karola dos Reis Goncalves erinnerte an die Aktivitäten der Pfarrei zum Heiligen Jahr. Nicht nur bei den drei Night-Fever-Aktionen der Jugendlichen, sondern auch vor den Festtagen und an den wöchentlichen Angeboten an jedem Samstagnachmittag nahmen die Besucher der Beichten zu. Der gestaltete "Ort der Barmherzigkeit" im rechten Seitenschiff der Kirche mit religiösen Angeboten und thematischen Schriften fand regen Zuspruch.
Auch zwei Jugendliche ergriffen das Wort. Jakob Lisch erinnerte an die große Heilig-Jahr-Wallfahrt der Pfarrei nach Rom und an den Einzug der großen Pilgergruppe durch die Heilige Pforte des Petersdoms, die den 400 Teilnehmern einen vollkommenen Ablass ermöglichte.
Dominik Schwägerl rief dazu auf, nach Beendigung des heiligen Jahres den Blickwinkel der Barmherzigkeit nicht aufzugeben. Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes übernahm das Passero Ensemble der Regenburger Domspatzen unter der Leitung von Benedikt Heggemann. LM

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