Haßfurt

"Hawks" siegen 8:0 gegen schwachen Gast

Wenn das kein gelungener Auftakt in die "heiße Phase" der intensiven Saisonvorbereitung war: Mit 8:0 (1:0, 4:0, 3:0) fegte der Eishockey-Landesligist ESC Ha...
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Den Haßfurter David Franek (Mitte) bekamen die Darmstadter (links Matthias Hamm, rechts Sascha Falk) nicht in den Griff.  Foto: Ralf Naumann
Den Haßfurter David Franek (Mitte) bekamen die Darmstadter (links Matthias Hamm, rechts Sascha Falk) nicht in den Griff. Foto: Ralf Naumann
Wenn das kein gelungener Auftakt in die "heiße Phase" der intensiven Saisonvorbereitung war: Mit 8:0 (1:0, 4:0, 3:0) fegte der Eishockey-Landesligist ESC Haßfurt die Gäste vom ESC Darmstadt vom Eis im Stadion am großen Anger.
Die Punkterunde könnte nach diesem Traumstart also bereits beginnen? "Nein, nicht wirklich", wiegelte Martin Reichert nach der Schlusssirene sofort ab und lieferte die Begründung gleich mit: "Der Gegner war schwächer als erwartet." Mit dieser Aussage hat der Trainer der "Hawks" nur teilweise recht, denn er hatte das Wort "wesentlich" vergessen. Die in der Hessenliga beheimateten "Dukes" waren fast während der gesamten Spielzeit überfordert. Hätten die "Hawks", die auf zahlreiche Spieler aufgrund von Krankheit (etwa Phillip Bates), Arbeit (etwa Jan Slivka) oder anderen Gründen (etwa Christian Dietrich und Matthias Rister) verzichten mussten, etwas konzentrierter agiert, wären Kapitän Tim Nisse und seine Teamkameraden wohl mit einer zweistelligen Packung wieder heimgefahren.
Das auf der Vereinshomepage ausgegebene Motto "Neuer Trainer, neuer Schwung" griff jedenfalls noch nicht. Reicherts Kollege Roger Nicholas, ehemaliger Profi und 1988 Meister mit den Kölner "Haien", war auf der Trainerbank zwar sehr engagiert. Dies langte jedoch nicht dafür, dass seine neue Mannschaft den Haßfurtern auch nur ansatzweise Paroli bieten konnte. Die beiden eingesetzten Torleute Martin Hildenbrand sowie Neuzugang Martin Köhler konnten einen relativ ruhigen Abend verbringen und beim ersten Auftritt zugleich den ersten "Shutout" (Spiel ohne Gegentor) feiern.
Den ersten Treffer in einem "guten Training" (Reichert) erzielten ihre Vorderleute erst in der 15. Minute, als Marco Hildenbrand mit einem Schlagschuss erfolgreich war. Im zweiten und letzten Abschnitt aber schlugen die Hausherren noch sieben weitere Male zu. Das Besondere, über das sich Martin Reichert und die 120 Zuschauer sicher gefreut haben: Insgesamt trugen sich acht verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein.


"Hawks" probieren viel aus

"Wir haben einige Sachen probiert, was gar nicht so schlecht war", zeigte sich der Sylbacher letztlich einverstanden mit dem ersten Auftreten der "Hawks" nach einer langen Sommerpause, wollte das Spiel jedoch nicht weiter bewerten. Ein dickes "Aber" hatte Reichert dann doch noch: "Die letzten zwei Drittel hat man gesehen, dass alle zu viel wollten. Dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, ist, glaube ich, klar."
ESC Haßfurt: Mart. Hildenbrand, Kohler - Max Hildenbrand, Marc. Hildenbrand, Marx, Rambacher, Breyer, Vollert - Thebus, Behr, Krapf, Kurz, Kinereisch, Lang, Franek, Hümmer, Rister / SR: Reitz / Guth / Zuschauer: 120 / Tore für Haßfurt: Marco Hildenbrand, Franek, Thebus, Lang, Marx, Breyer, Max Hildenbrand, Kinereisch / Strafzeiten: Haßfurt 10 / Darmstadt 14 rn

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