Bamberg

Hausaufgaben gemacht

Bamberg/Ebern — Bayernweit will die IG Metall ein Plus von 5,5 Prozent Entgelt für die rund 700 000 Beschäftigten durchsetzen. Die Weiterführung und Verbesserung der Altersteilzeit...
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Bamberg/Ebern — Bayernweit will die IG Metall ein Plus von 5,5 Prozent Entgelt für die rund 700 000 Beschäftigten durchsetzen. Die Weiterführung und Verbesserung der Altersteilzeitregelungen und die Einführung einer persönlichen Bildungsteilzeit stehen ebenfalls auf ihrer Forderungsliste.
In der ersten Verhandlungsrunde letzte Woche in Augsburg legten die Arbeitgeber kein konkretes Angebot vor, heißt es in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft. Dieses sei frühestens am 28. Januar bei der zweiten Runde zu erwarten.
Den regionalen Auftakt macht eine gemeinsame Funktionärskonferenz der oberfränkischen Verwaltungsstellen Bamberg, Coburg und Ostoberfranken in Rödental bei Coburg am Donnerstag, 22. Januar.
Etwa 250 Funktionäre der Gewerkschaft, darunter rund 100 aus der Region Bamberg, werden erwartet. Referentin ist die Tarifexpertin und Vize-Verhandlungsführerin der IG Metall Bayern, Sibylle Wankel. Die Gewerkschaft gibt sich gegebenenfalls bereit zum Warnstreik. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind gut vorbereitet", so Matthias Gebhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Bamberg.

Warnstreiks drohen

In der ersten Februar-Woche sei deshalb mit Warnstreikaktionen in den Metall-Betrieben von Stadt- und Landkreis Bamberg, der Region Forchheim/Ebermannstadt, der Region Ebern und in Höchstadt zu rechnen. Insgesamt mehrere tausend Beteiligte werden hierzu erwartet. "Reicht das zu einem vernünftigen Kompromiss nicht aus, können wir ohne weiteres noch eine Schippe drauflegen", so Gebhardt weiter. Dann sei mit weiteren, größeren Aktionen wohl Ende Februar nach dem Fasching zu rechnen. red

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