Haßfurt

Haßfurter Polizei verfolgte bereits 800 Fälle von Internet-Betrügereien

Haßfurt — Im Internet lauern Fallen. Die Gefahr besteht, dass man bei Geschäften übers Ohr gehauen wird. Das bestätigte gestern die Polizei in Haßfurt, die eine Übersicht über die ...
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Im Internet sind auch Gauner unterwegs. Deshalb muss man sich schützen.  Foto: Tobias Felber/dpa/Archiv
Im Internet sind auch Gauner unterwegs. Deshalb muss man sich schützen. Foto: Tobias Felber/dpa/Archiv
Haßfurt — Im Internet lauern Fallen. Die Gefahr besteht, dass man bei Geschäften übers Ohr gehauen wird. Das bestätigte gestern die Polizei in Haßfurt, die eine Übersicht über die Fälle der vergangenen Jahre gab.
Laut der Dienststelle in der Kreisstadt "standen in den letzten fünf Jahren in mehr als 800 Fällen geprellte Käufer mit langen Gesichtern allein bei der Polizei Haßfurt vor der Tür und erstatteten Anzeige wegen Warenbetrugs". Alle hatten gutgläubig über verschiedenste Internetplattformen - meist im Voraus - per Banküberweisung bezahlt, wie die Fahnder ermittelten. Die Ware kam jedoch nie an. Letztlich wurden die Opfer so um rund 180 000 Euro betrogen.
Oftmals stellt das Empfängerkonto zwar einen Ermittlungsansatz für die Strafverfolgungsbehörden dar. Ob - und das ist in erster Linie die Intention der Anzeigeerstatter - die Opfer nach dem Abschluss der Verfahren wieder an ihr Geld gekommen sind, kann aus keiner Statistik herausgelesen werden.
Damit im Hinblick auf das kommende Weihnachtsgeschäft die Freude am Kaufen nicht getrübt wird, verweist die Polizei Haßfurt auf das "Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes" (ProPK). Unter dem Motto "Online kaufen - mit Verstand!" legt die Kampagne den Schwerpunkt bewusst auf die Vermittlung von einigen Regeln. ks

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