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Haßfurt

Haßfurter Bischoff bei der "Deutschen"

Die Teilnahme an einer deutschen Juniorenmeisterschaften ist ein Traum, den wohl viele Nachwuchsschwimmer insgeheim hegen. Für Jonathan Bischoff von der SG ...
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Jonathan Bischoff (links) mit Alexander Schild, Kreisschwimmwart Main/Rhön, und seiner Trainerin Christina Werner  Foto: privat
Jonathan Bischoff (links) mit Alexander Schild, Kreisschwimmwart Main/Rhön, und seiner Trainerin Christina Werner Foto: privat
Die Teilnahme an einer deutschen Juniorenmeisterschaften ist ein Traum, den wohl viele Nachwuchsschwimmer insgeheim hegen. Für Jonathan Bischoff von der SG Haßberge ging dieser Traum in Erfüllung. Er startete in seiner Paradedisziplin über 50 Meter Brust in Berlin.
Nur die besten 30 Schwimmer eines Jahrgangs in jeder Disziplin dürfen antreten. Dem im Jahrgang 2000 startenden Jonathan Bischoff gelang es in diesem Jahr, diese hohen Anforderungen über die 50-Meter-Bruststrecke zu erfüllen. Bis zu fünf mehrstündige Trainingseinheiten wöchentlich und zusätzliches Krafttraining waren die Voraussetzung dafür, sich mit einer Zeit von 32,04 Sekunden zu qualifizieren. Begleitet wurde er von guten Wünschen und Aufmunterung seiner Schwimmkameraden, die eigens für ihn sogar ein Video gedreht hatten. Auch die Trainer Christina Werner und Julian Müller fuhren in die Bundeshauptstadt.
Schon bei der ersten Inaugenscheinnahme der Wettkampfhalle wuchsen bei der kleinen Delegation aus den Haßbergen die Anspannung, aber auch die Vorfreude. Jonathan Bischoff ging im siebten von 17 Vorläufen an den Start. Nach einem gelungenen Start lag er auf den ersten 30 Metern gleichauf mit den Konkurrenten, dann allerdings konnte er das sehr hohe Tempo nicht mehr mitgehen. Mit einer Zeit von 32,65 Sekunden qualifizierte er sich nicht für die weiteren Läufe und stand am Ende im Gesamtklassement auf Platz 28. Bischoff war mit seinem Lauf und seiner Zeit zwar nicht ganz zufrieden, das Lob seiner beiden Trainer und die vielen Glückwünsche bauten ihn aber alsbald wieder auf.
Noch in Berlin, wo er auch über 100 und 200 Meter Brust an den Start ging, fasste der Nachwuchsschwimmer den Vorsatz, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein und dann auf eine Zeit von 30 Sekunden hinzuarbeiten. Die Teilnahme an der "Deutschen" war jedenfalls ein riesiger Ansporn. red

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