Forchheim

Handwerker blicken zuversichtlich in die Zukunft

Forchheim — "Auch im ersten Quartal dieses Jahres stand die Handwerkskonjunktur in Oberfranken auf einem sehr soliden Fundament. Dies wird eindrucksvoll durch die Bewertungen der H...
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Forchheim — "Auch im ersten Quartal dieses Jahres stand die Handwerkskonjunktur in Oberfranken auf einem sehr soliden Fundament. Dies wird eindrucksvoll durch die Bewertungen der Handwerksbetriebe zur Geschäftslage belegt. Die Stimmung ist gut und die überwiegende Mehrheit aller Handwerker blickt auch mit sehr positiven Erwartungen auf die kommenden Monate", so bringt HWK-Präsident Thomas Zimmer in einer Pressemitteilung die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage im oberfränkischen Handwerk auf den Punkt.
Im ersten Quartal 2015 bewerten 84,5 Prozent der Handwerksbetriebe die Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Spitzenwert im ersten Quartal 2014 wurde nur knapp verfehlt.
Der Auslastungsgrad der Handwerksfirmen ist dementsprechend überdurchschnittlich hoch und liegt bei 71,5 Prozent. Neun von zehn Betrieben schätzen die künftige Geschäftslage als gut oder befriedigend ein und blicken optimistisch auf die kommenden Monate.
"Die Auftragsreichweiten liegen mit 6,8 Wochen über dem Niveau des Vorjahrs und zeigen einen positiven Trend. Über ein Drittel der Unternehmer rechnen mit steigenden Auftragseingängen.
Die Konjunkturindikatoren im oberfränkischen Handwerk seien nach wie vor im grünen Bereich, so die Pressemitteilung weiter. Die Erwartungen der Betriebe fürs kommende Quartal seien mehrheitlich optimistisch und der Konjunkturtrend aufwärtsgerichtet.
Thomas Koller, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer: "Für das Jahr 2015 ist aber eine stabile und verlässliche Wirtschaftspolitik notwendig. Akuter Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Gestaltung der Energiewende und der steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung, bei den Dokumentationspflichten beim Mindestlohngesetz und bei der Formulierung des neuen Erbschaftsteuergesetzes. Weitere Schritte sind in Richtung Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sowie Berufsorientierung an Schulen notwendig." 

Einschätzungen

 Dank des milden Winters zeigt sich die Geschäftslage der Bau- und Ausbauhandwerke weiterhin als überdurchschnittlich und konnte zum Vorjahr sogar noch leicht zulegen. Die Zulieferer und Betriebe des gewerblichen Bedarfs zeigen sich von internationalen Krisen weiter unbeeindruckt und knüpfen an das starke letzte Jahr an.
 Die Lage im Kraftfahrzeughandwerk ist verhalten; die Stimmung hat sich bei den Kfz-Betrieben leicht eingetrübt. Verantwortlich sind Auftragsrückgänge und sinkende Umsätze.
Die Nahrungsmittelhandwerke konnten ihre Situation verglichen mit dem Vorjahr leicht verbessern. Die Betriebe sind recht gut ausgelastet.
 Gegenüber dem letzten Quartal mussten die Gesundheitshandwerke leichte Einbußen hinnehmen.  Saisonbedingt müssen Friseure und Kosmetiker auf ein schwaches erstes Quartal zurückblicken. red


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