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Hallstadt

Hallstadt setzt auf LED-Laternen

Technik  Bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten hat Hallstadt die Nase vorn.
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Am Gründleinsbach, wo die LED-Technologie bereits im Einsatz ist, präsentiert Hallstadts Bürgermeister Thomas Söder mit einem Stadtwerke-Mitarbeiter eine der neuen LED-Leuchten. Foto: privat
Am Gründleinsbach, wo die LED-Technologie bereits im Einsatz ist, präsentiert Hallstadts Bürgermeister Thomas Söder mit einem Stadtwerke-Mitarbeiter eine der neuen LED-Leuchten. Foto: privat
Hallstadt — Derzeit werden viele der Hallstadter Straßenlaternen von den Stadtwerken Bamberg mit LED-Technik ausgestattet. Bis Jahresende sollen knapp 36 Prozent der Straßenbeleuchtung mit den energiesparenden Modellen ausgestattet sein, teilt die Stadt Hallstadt mit.
Damit setze die Stadt ihren Energienutzungsplan konsequent um. Keine andere Stadt oder Gemeinde im Bamberger Umland habe dann einen so großen Anteil an umweltfreundlicher LED-Technik im Einsatz, teilt die Stadt Hallstadt mit.
Sowohl im Nahverkehr als auch in der Stromversorgung arbeiten die Stadtwerke Bamberg seit Jahrzehnten mit Hallstadt eng zusammen, heißt es weiter. So sei 1999 in einem Wartungsvertrag festgelegt worden, dass sich die Stadtwerke auch um die Instandhaltung und den Betrieb der 1140 Laternen in der 8500-Einwohner-Stadt kümmern.

Großes Einsparpotenzial

Das Einsparpotenzial im Bezug auf die Betriebskosten und den CO2 -Ausstoß habe den Stadtrat überzeugt, sodass Mitte Mai in Hallstadt und Dörfleins mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED begonnen werden konnte, heißt es vonseiten der Stadtverwaltung. Die Stadt hat dafür laut früherer Beschlüsse in zwei Haushaltsjahren insgesamt 160 000 Euro im Haushalt bereitgestellt.
Wie die Stadt weiter mitteilt, haben die Stadtwerke Bamberg in einem ersten Schritt von Mitte Mai bis Mitte Juni insgesamt 328 Leuchten ausgetauscht; im Oktober sollen dann nochmal 81 Laternen umgerüstet werden. Der CO2 -Ausstoß der Hallstadter Straßenbeleuchtung reduziere sich dadurch jährlich um 86 Tonnen.
LED sei zudem quecksilberfrei und habe gegenüber anderen Leuchtmitteln den großen Vorteil, dass der Lichtaustritt mit 180 Grad nur in eine Richtung geht - das heißt: Straßen und Gehwege werden beleuchtet, Häuser und Wohnungen dagegen nicht.
Von Vorteil sei auch die lange Lebensdauer, der Nachteil dagegen, dass der doch ab und zu nötige Austausch eines LED-Moduls gleich mit 100 bis 180 Euro zu Buche schlage. red

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