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Coburg

HSC II wurde klar besiegt

Coburg/Erlangen — Einer ersatzgeschwächten HSC-Mannschaft gelang beim HC Erlangen II wenig und sie wurde klar geschlagen. Dem HSC 2000 Coburg II fehlte nach relativ gutem Anfang sc...
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Coburg/Erlangen — Einer ersatzgeschwächten HSC-Mannschaft gelang beim HC Erlangen II wenig und sie wurde klar geschlagen.
Dem HSC 2000 Coburg II fehlte nach relativ gutem Anfang schon sehr bald das nötige Konzept, um das schnelle und auf Konter ausgelegte Angriffsspiel des HC Erlangen II erfolgreich unter Kontrolle zu bringen. Als die Mannschaft später auch noch ihre Geschlossenheit vermissen ließ, war es am Ende kein Wunder, dass die Gastgeber mit 34:22 klar die Oberhand behielten.
Der fünfte Tabellenplatz war damit nicht zu halten, aber nachdem der SV Anzing sein Spiel in Rimpar verlor (36:27), sind die Coburger in Bezug einer Abstiegsgefahr aller Rechenbeispiele enthoben.
TG Landshut (21:27 Punkte), der nächste Heimgegner des HSC II, verbuchte mit dem 26:20 gegen den bereits zum Abstieg verurteilten TSV Ismaning wertvolle Punkte, muss aber weiterhin noch zittern wie HC Sulzbach-Rosenberg (22:26), der mit 30:34 beim TSV Unterhaching auf der Strecke blieb.

HC Erlangen II gegen
HSC Coburg II 34:22 (16:8)

HSC-Trainer Zdenek Vanek musste noch auf Florian Kirchner verzichten, hatte deshalb geringere Wechselmöglichkeiten, was letztlich aber bei der klaren Niederlage nicht so entscheidend war. Dafür verantwortlich zeichnet die Mannschaft, die nach nicht einmal schlechten Anfangsminuten mit knappem 3:2-Vorsprung ihre zuletzt gezeigten Vorzüge oftmals vermissen ließ. Anders die Gastgeber, die mit hohem Tempo schon früh das Kommando übernahmen und nach dem Ausgleich über 7:3 auf 10:4 abzogen. Beste Möglichkeiten wurden nicht genutzt, verhalfen aber dem Kontrahenten zu einfachen Toren und zur Acht-Tore-Führung bis zur Pause. Mit einer Umstellung in der Deckung, Kästner und Rivera in der Mitte, wurde die Differenz nach dem Seitenwechsel nur gehalten, denn vergebene Chancen verhinderten weiterhin einen engeren Kontakt. Der Angriff zerfiel immer mehr in Soloeinlagen, von Außen kam fast gar nichts Zählbares, bemängelt der HSC-Coach. Als die Erlanger den Zwischenstand nach dem 18:10 noch erhöhten, war die Partie endgültig gelaufen.
SR: Christoph Bessler / Rainer Böhme (Waltenhofen). - HSC 2000 Coburg II: Faber, Titze - Schmidt (2), Boseckert, Baucke (5), Rivera (5), Kästner (1), Höll, Karapetjan (4), Jäckel (2), Klihm (1), Heil, Böhme (2).

Stimmen zum Spiel

Florian Bernecker: Nach gutem Beginn hat man gesehen, dass Erlangen mehr Spaß am Spiel hatte. Durch Kleinigkeiten haben wir uns dann noch unnötig aus dem Konzept bringen lassen.
Trainer Zdenek Vanek: Nach dem 3:4 haben wir einfach zu viele Möglickeiten ausgelassen und kamen dem Gegner sehr entgegen. Am nächsten Spieltag werden wir gegen Landshut nochmals angreifen. ebi

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