Coburg

HSC Coburg steht vor zwei Top-Spielen

2. Handball-Bundesliga  Heute Abend startet der Tabellenvierte in das Restprogramm. Beim Zweiten TV Bittenfeld und erst recht am Samstag in der HUK-Arena gegen Spitzenreiter Leipzig wird sich zeigen, ob das Team angreifen kann.
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Der Einsatz von Matthias Gerlich ist heute Abend sehr fraglich. Wie Trainer Jan Gorr gestern mitteilte, ist das Risiko, dass sich seine Daumenverletzung weiter verschlimmert, derzeit einfach noch sehr groß. Dafür wird aber auf jeden Fall Philipp Barsties nach überstandenem Kreuzbandriss wieder spielen.  Foto: Albert Höchstädter
Der Einsatz von Matthias Gerlich ist heute Abend sehr fraglich. Wie Trainer Jan Gorr gestern mitteilte, ist das Risiko, dass sich seine Daumenverletzung weiter verschlimmert, derzeit einfach noch sehr groß. Dafür wird aber auf jeden Fall Philipp Barsties nach überstandenem Kreuzbandriss wieder spielen. Foto: Albert Höchstädter
von unserem Mitarbeiter Ralph Bilek

Bittenfeld / Stuttgart / Coburg — Was für ein Start in das Handballjahr 2015. Nach 44 Tagen Punktspielpause muss der HSC 2000 Coburg mehr oder weniger von Null auf Hundert schalten. Zwar steht die Mannschaft von Jan Gorr bereits wieder seit Mitte Januar im Training und absolvierte letzte Woche die beiden Testpartien gegen Wetzlar und das B-Nationalteam, wird aber nach der WM-Pause ab sofort wieder in der 2. Liga Vollgas geben müssen.
Denn schwerer kann der "Re-Start" in die Rückrunde kaum sein. Heute Abend (Anwurf um 20 Uhr) gastieren die Coburger beim Tabellenzweiten TV Bittenfeld, am Samstag kommt Spitzenreiter SC DHfK Leipzig in die Arena und danach wartet das Gastspiel beim in eigener Halle äußerst unbequemen EHV Aue. Dort konnte der HSC erst einmal gewinnen.
Doch die Voraussetzungen sind nicht schlecht, denn ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, dass die Vestestädter im Kampf um den 3. Tabellenplatz, der am Saisonende bekanntlich zum Direktaufstieg in die 1. Bundesliga berechtigt, gute Karten haben. Erst Recht nach der überraschenden Niederlage von "Geheimfavorit" ThSV Eisenach, der bei TUSEM Essen mit einem Tor verlor (32:31).
Beim TV Bittenfeld, die personell aus dem Vollen schöpfen können, ist der HSC Coburg heute Abend bereits zum sechsten Mal zu Gast.
Bislang musste man immer ohne Punkte die Heimreise antreten. "Wenn es nach mir geht, dann würde ich das schon gerne ändern, aber da wird Bittenfeld einiges dagegen setzen", so HSC-Coach Gorr.
Das ist nicht nur die erste Rückraumreihe mit Michael Schweikardt, Dominik Weiß und Lars Friedrich, sondern "die haben jetzt auch in der Breite ordentlich zugelegt." Im Gegensatz zum Hinspiel wird Simon Baumgarten am Kreis dabei sein und vom TV Großwallstadt wechselte Nils Kretschmer zum TVB.
Geschlagen musste Bittenfeld bislang nur in Leipzig und Bad Schwartau sowie gegen Hamm-Westfalen die Halle verlassen. Das zeigt, auf welchen robusten Gegner die HSCler heute Abend in der Stuttgarter "SCHARRena" treffen werden.
Nach dem Hinspiel äußerte Jan Gorr: "Das müssen wir aus dem Spiel mitnehmen und analysieren, was Bittenfeld cleverer gemacht hat als wir, da gab es ein paar Dinge."
Dieses Hinspiel hat Gorr mit seiner Mannschaft als Infoquelle genutzt, betont aber, dass "wir inzwischen auch Wettkampfcleverness dazugelernt haben. Natürlich muss gegen Bittenfeld vieles passen, viel schwerere Aufgaben als ein Auswärtsspiel beim Zweiten gibt es nicht."
Es ist im Übrigen das 13. Duell der beiden Teams - vielleicht bringt ja gerade das den Coburgern Glück und es geht diesmal nicht mit leeren Händen in die Vestestadt zurück.
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