Coburg

Gymnasiasten haben die Mauritiusschule in Ahorn besucht

Die Klasse 9c des Gymnasiums Alexandrinum hat im Rahmen eines Projektes des Unterrichts in Sozialpraktischer Grundbildung die Mauritiusschule in Ahorn besuc...
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Die Klasse 9c des Gymnasiums Alexandrinum hat im Rahmen eines Projektes des Unterrichts in Sozialpraktischer Grundbildung die Mauritiusschule in Ahorn besucht. Die Mauritiusschule ist eine Förderschule für Kinder mit Förderbedarf, die in mehrere Einrichtungen unterteilt ist. Direktor Stephan Schwarzenberger informierte über Schulalltag und Lehrmethoden. Anschließend wurden die Gymnasiasten in Kleingruppen auf die verschiedenen Klassen aufgeteilt. Drei Gruppen besuchten die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE/Kindergarten), deren Gruppen jeweils aus neun Kindern im Alter von drei bis sieben Jahren bestehen. Der Tagesablauf der SVE ähnelte dem eines herkömmlichen Kindergartens, mit dem Unterschied, dass die Spiele allgemein leichter sind.
Eine Gruppe besuchte die erste Klasse der Grundschule, die aus sechs Schülern, einer Lehrerin und zusätzlich zwei Betreuerinnen besteht. In den ersten beiden Stunden wiederholten die Kinder spielerisch den Schulstoff. "Der weitere Tagesverlauf ähnelte, unserer Meinung nach, dem eines Kindergartens, da sie zum Beispiel gemeinsam frühstückten und Lernspiele spielten", schreiben Natalie Fehre und Madeleine Engel in ihrem Pressebericht.
Zwei weitere Gruppen besuchten die Hauptschulstufe, die letzte Gruppe sah sich in einer Inklusionsklasse um, die sich aus acht Kindern der Mauritiusschule und 20 Kindern der Johann-Gemmer-Grundschule zusammensetzte. In einer Inklusionsklasse lernen Kinder mit und ohne Behinderung generell gemeinsam, werden allerdings in schwierigen Fächern wie Mathematik oder Deutsch teilweise getrennt, da der Förderbedarf in diesen Bereichen höher ist.
Im Allgemeinen konnten die Gymnasiasten feststellen, dass der Lehrplan Unterschiede zum herkömmlichen Grundschullehrplan aufweist, da dieser dem Lerntempo der Schüler angepasst wird. Ein weiterer Unterschied war, dass in den Klassen, neben der Lehrkraft, zusätzlich noch mehrere Betreuer anwesend waren. red

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