Haßfurt

"Gutes Rüstzeug" für den weiteren Weg

Haßfurt — "Jedes Kind, das seinen Abschluss erreicht, ist ein Pluspunkt auf dem Bildungskonto unseres Landes", das betonte der Rektor der Dr. Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt, U...
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Haßfurt — "Jedes Kind, das seinen Abschluss erreicht, ist ein Pluspunkt auf dem Bildungskonto unseres Landes", das betonte der Rektor der Dr. Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt, Ulrich Fischer, am Freitag bei der Abschiedsfeier für 126 junge Frauen und Männer, die mit der Mittleren Reife die Schule verlassen.
Konrektorin Christine Gehringer erinnerte sich an den September 2008, als sowohl der jetzige Abschluss-Jahrgang als auch Rektor Fischer an die Haßfurter Realschule kamen.
Als Schlüssel zu einem neuen Lebensabschnitt bezeichnete stellvertretender Landrat Oskar Ebert den Schulabschluss der Realschule. Jetzt müssten die Jugendlichen selbst über ihren weiteren Weg entscheiden. Vor dieser Entscheidung müssten sie sich darüber klar werden, was im Leben wirklich wichtig ist. Geld allein sei das sicherlich nicht. Angesichts der extrem niedrigen Arbeitslosenquote stünden die Chancen der Schulabgänger bestens. Sie hätten ein gutes Rüstzeug erhalten, um sich dem Beruf, oder einer weiterführenden Schule zu stellen. "Doch das Lernen geht weiter, das werden Sie schnell erkennen", so Ebert.
"Die Eltern sind erleichtert", erklärte Alexandra Lamm als Elternbeiratsvorsitzende. Sie verglich das Leben mit einem Kleidungsstück, das man so wählen und gestalten müsse, dass man sich darin wohl fühlt. Besonders dankte sie allen Schulabgängern, die sich während ihrer Zeit in Haßfurt ehrenamtlich engagierten, ob an der Schule selbst, oder im Living Room, der Mittagsbetreuung.

Schüler gehen dankbar

"Manche gehen sogar gern", erklärte Rektor Schmitt mit gespieltem Unverständnis. Doch er wünschte sich, dass sich alle Schüler gern an ihre Zeit in Haßfurt erinnern und Kontakt zur Schule halten, indem sie dem Förderverein beitreten. Die Abschiedsworte der einzelnen Klassen zeigten, dass sie alle zwar gern gehen, aber außerordentlich dankbar sind für die Unterstützung, die sie an der Schule erhielten. Zivilcourage, Hilfsbereitschaft, Mut, Ausdauer, Kreativität, alle diese Tugenden wünschte der Rektor seinen "Ex-Schülern in spe".
Als Schulbeste zeichnete der Förderverein Rahel Diem aus. Die Preise des Elternbeirats galten den Klassenbesten, von denen es in manchen Klassen gleich zwei mit exakt dem gleichen Notenschnitt gab: Lina Krines, Jonas Langer, Oliver Stretz, Franziska Dingler, Luisa Schädler, Rahel Diem und Luisa Schuhmann.
Die beste Leistung in Mathe/Physik (Preis Uponor) brachten Fabian Schreiber und Stefan Schramm, der Preis der Sparkasse für die beste Leistung in BWR/WIR ging an Oliver Stretz. Kevin Heyn nahm für die beste Leistung in Englisch den Preis der Firma Schlegelmilch entgegen, Elisabeth Schork für Französisch den Preis von Spielwaren Pfiffikus/Hofmann. Luisa Schuhmann war die Beste im Zweig Kunst/Werken und wurde von der Goldschmiede Buhlheller beschenkt, Stefanie Kühlmann bekam für besondere soziale Leistungen den Preis der Raiffeisenbank. Das Autohaus Gelder würdigt mit seinem Preis den Einsatz für die Schulgemeinschaft, hier waren vorbildlich Joshua Schütz und Lukas Krapf. sw

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