Kulmbach

Gunnar Kunz stellt seinen Krimi "Ausgeleuchtet" vor

Bei einer Autorenlesung in der Bücherei am Stadtpark hat Gunnar Kunz sein Buch "Ausgeleuchtet" vorgstellt. In diesem Krimi wirft der Autor und Regisseur ein...
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Gunnar Kunz (links) liest aus seinem Kriminalroman "Ausgeleuchtet", der das Berlin der Weimarer Republik aufzeigt.
Gunnar Kunz (links) liest aus seinem Kriminalroman "Ausgeleuchtet", der das Berlin der Weimarer Republik aufzeigt.
Bei einer Autorenlesung in der Bücherei am Stadtpark hat Gunnar Kunz sein Buch "Ausgeleuchtet" vorgstellt. In diesem Krimi wirft der Autor und Regisseur einen Blick auf das Berlin in der Weimarer Republik. Eingeladen hatten die Akademie für Neue Medien, Mariam Sattler von der Stadtbücherei und der Seniorenbeirat der Stadt mit Christina Flauder an der Spitze.
Gunnar Kunz zeigt in seinem Buch auf, dass die Weimarer Republik durch ihre krassen Gegensätze - hier neue Freiheiten, dort die verkrusteten Strukturen aus der Kaiserzeit - eine unglaublich spannende Zeit war.


Illustrator und Cartoonist

Der Autor wurde 1961 in Wolfenbüttel geboren. Nach Abitur und Zivildienst arbeitete er 14 Jahre lang als Regieassistent, später auch als Regisseur in Theatern. Dazwischen hielt er sich mehrere Jahre in Schottland auf. Seit 1997 ist Kunz freier Autor, Illustrator und Cartoonist.
In seinem neuesten Buch berichtet Gunnar Kunz von Enthüllungen, Putschplänen und Fememorden, die die Republik erschüttern. Der Streit über die Enteignung der Fürsten spaltet das Land. Bei den Proben zu Skakespeares "Sommernachtstraum" wird die Darstellerin der Helena von einem herabstürzenden Scheinwerfer erschlagen. Hendrik Lilienthal mischt sich unter das Ensemble, um seinem Bruder, dem Kommissar Gregor Lilienthal, bei der Aufklärung des Falles zu helfen.
Doch die Schauspieler scheinen auch hinter den Kulissen ihre Masken nicht abzusetzen. Die Frage ist: Wo endet ihr Spiel und wo beginnt die Wirklichkeit?
Gunnar Kunz lässt mit "Ausgeleuchtet" die Zeit der Zwanzigerjahre wieder aufleben. Nach der Novemberrevolution und dem Sturz der Monarchie 1918 war am 6. Februar 1919 in Weimar die neue Nationalversammlung zusammengetreten. Die Republik endete mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933. Der Autor nähert sich dieser Zeit und beleuchtet auch die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik jener Jahre.
Christina Flauder und Thomas Nagel von der Akademie für Neue Medien hatten die Gäste begrüßt.
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