Laden...
Elfershausen

Grünes Licht in Sachen Windenergieanlage

Elfershausen — Die Flächennutzungsplanänderung für das Sondergebiet Windenergieanlage (WEA) ist in trockenen Tüchern. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben gegen zwei Stimmen zu, da...
Artikel drucken Artikel einbetten
Elfershausen — Die Flächennutzungsplanänderung für das Sondergebiet Windenergieanlage (WEA) ist in trockenen Tüchern. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben gegen zwei Stimmen zu, das Projektentwickler, Kai Sauerwein, von "ProWind" und Planer Helmut Scholz vom Ingenieur-Büro Auktor in der Gemeinderatssitzung erläuterten.
"Der Wind gibt uns Hoffnung", formulierte Sauerwein das Ergebnis nach fast einem Jahr Messungen der Windhöfigkeit im Planungsgebiet "Winterthal-Eulengrube" hinter Machtilshausen. Im Durchschnitt ergaben sich 5,75 Meter pro Sekunde, die die Grundlage für die Rentabilität der Anlage bilden.
Projektentwickler Sauerwein will jetzt ein bankfähiges Gutachten erstellen lassen und hält Kontakt zu zwei deutschen Windkraftanlagen-Herstellern und - alternativ dazu - zu einem spanischen WEA-Anlagen-Hersteller, der in Deutschland Fuß gefasst hat und mit der Firma "Nordex" kooperiert. Planer Scholz informierte über die eingegangenen Stellungsnahmen der Träger öffentlicher Belange zu diesem Projekt, dem derzeit noch die naturschutzrechtliche Prüfung fehlt, da noch nicht feststeht, an welchen Stellen welche WEA-Typen beantragt werden. Die Anregungen der Behörden, Verbände und Institutionen werden in die Planung mit eingebunden. Das Büro Auktor ändert den Flächennutzungsplan entsprechend. Eine Ausgleichsmaßnahmen-Planung ist noch zu erstellen. Bernd Büttner stimmte der Planung nicht zu, mit der Begründung, dass die Standorte in Waldgebieten liegen und somit Rodungen unumgänglich sind. Dem hielt Scholz die positive Stellungsnahme des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ALEF) entgegen.
Büttner argumentierte weiter: "Können wir die Mindestabstände einhalten?" Zudem hält er eine Rendite der Anlage für "fraglich". Alfons Hausmann befürchtete, die WEA seien mit 200 Meter zu hoch und könnten leicht noch höher werden. Der Feststellungsbeschluss fiel jedoch mehrheitlich. heg

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.