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Kronach

Großer Umzug der Diakonie über die Straße

Im Herbst beginnt der Ersatzneubau für das Lucas-Cranach-Seniorenwohnhaus. Die Einrichtungen aus dem "Haus der Diakonie" in der Maximilian-von-Welsch-Straße...
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Die Einrichtungen aus dem "Haus der Diakonie" in der Maximilian-von-Welsch-Straße 3 (Bild) ziehen in frei gewordene Verwaltungs- und Gebäudeflächen am derzeitigen Seniorenheim um.  Foto: Heike Schülein
Die Einrichtungen aus dem "Haus der Diakonie" in der Maximilian-von-Welsch-Straße 3 (Bild) ziehen in frei gewordene Verwaltungs- und Gebäudeflächen am derzeitigen Seniorenheim um. Foto: Heike Schülein
Im Herbst beginnt der Ersatzneubau für das Lucas-Cranach-Seniorenwohnhaus. Die Einrichtungen aus dem "Haus der Diakonie" in der Maximilian-von-Welsch-Straße 3 ziehen bereits jetzt in frei gewordene Verwaltungs- und Gebäudeflächen am derzeitigen Seniorenheim um. Seit Anfang Mai läuft die Umzugsaktion, beginnend mit der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (Kasa), die samt Büro und Suppenküche in den frei gewordenen Verwaltungstrakt des Lucas-Cranach-Seniorenwohnhauses umgezogen ist.


"Gewinnbringende" Kooperation

Die Einrichtungsleitung des Hauses, Karin Büttner, und Burgunde Brauer, Leiterin der Kasa, sind von den sich damit eröffnenden neuen Perspektiven für eine beiderseitige gewinnbringende Zusammenarbeit begeistert. Auch der "Betreuungsverein" und die Asyl- und Migrationsberatung traten den Umzug über die Straße an, von der Maximilian-von-Welsch-Straße 3 in die Hausnummer 2. Die Stadt Kronach hat für den Bereich der Asyl- und Migrationsberatung ein weiteres, zentral im Rathaus der Stadt Kronach gelegenes Büro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurde im Anbau des Gebrauchtwarenmarkts der Diakonie, Blumau 1, ein Büro für Asyl- und Migrationsberatung eingerichtet, so dass flächendeckend und gut erreichbar die Beratungs- und Hilfeangebote zur Verfügung stehen.
In der ehemaligen Begegnungsstätte des Seniorenwohnhauses, Eingang Rodacher Straße, findet derzeit der Umbau für eine neue Tagespflegeeinrichtung der Diakonie statt. Die Räumlichkeiten werden nach neuesten Erkenntnissen modernisiert, so dass eine Betreuung von 20 Menschen möglich sein wird. Weiterhin wird mit Zugang Rodacher Straße die ambulante Pflege für den Diakoniestationenverbund Küps, Kronach und Marktrodach ihren Platz haben. Die Schwestern zeigen sich überaus erfreut über den neuen Büroraum und die Vorteile, die der neue Standort mit sich bringt.


Eine Ära geht zu Ende

Mit dem Auszug aus dem "Haus der Diakonie" in der Max-Welsch-Straße 3 geht aber auch eine Ära für die Kinderkleiderkammer zu Ende, die sich seit dem Besitzübergang des Hauses an die Diakonie im Jahre 1994 darin befindet. Gertraud Stenglein und Barbara Lüpfert führten die Kinderkleiderkammer über Jahrzehnte, schon vor dem Einzug in das "Haus der Diakonie", mit Herzblut, viel Eigeninitiative und persönlichem Engagement im Ehrenamt zum Wohle bedürftiger Menschen. Die Kinderkleiderkammer wird in den Gebrauchtwarenmarkt in der Blumau 1 integriert, wo eine engagierte Mitarbeiterin diese Tätigkeit entsprechend weiterführt.
Weitere Informationen, wie beispielsweise Sprechzeiten der Einrichtungen, finden sich auf der Website der Diakonie (www.diakonie-klm.de). hs

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