Litzendorf

Großer Theaterspaß am Ellerbach

Die Theatergruppe der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Litzendorf spielte in ihrer 30. Theatersaison das Stück "Der Räuber Hotzenplotz kommt nach Li...
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Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Litzendorf führte bei ihrer 30. Theatersaison auf der Freilichtbühne hinter der Bücherei den "Räuber Hotzenplotz" auf. Gespielt wurde auf beiden Seiten des Ellerbaches.  Foto: Joseph Beck
Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Litzendorf führte bei ihrer 30. Theatersaison auf der Freilichtbühne hinter der Bücherei den "Räuber Hotzenplotz" auf. Gespielt wurde auf beiden Seiten des Ellerbaches. Foto: Joseph Beck
Die Theatergruppe der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Litzendorf spielte in ihrer 30. Theatersaison das Stück "Der Räuber Hotzenplotz kommt nach Litzendorf" nach Ottfried Preßler. Albert Knoblach, der auch Regie führte, hatte das Stück auf Litzendorfer Verhältnisse umgeschrieben. Die Gruppe spielte auf der Freifläche hinter der Bücherei auf beiden Seiten des Ellerbaches und hatte somit eine fantastische Kulisse.
Es wirkten mit: als Erzählerin Roswitha Frank, Räuber Hotzenplotz Michael Götz, Großmutter Gisela Herbst, Kasperl Michael Knoblach, Seppl Volker Bleier, Polizist Dimpfelmoser Otmar Brehm, Zauberer Peter Herold, Unke/Fee Amaryllis Julia Knörlein und als Witwe Schlotterbeck Daniela Kellner.
Auch der Bauhof der Gemeinde half beim Aufbau mit, die Lautsprecheranlage und Headsets stellte die Grund- und Mittelschule und bedient wurden sie von Franz Schütz. Die großen Kulissenbilder malte Kurt Turbanisch, für Technik und Umbau sorgten Edgar Frank und Manfred Herbst.
Dass die zwei Aufführungen mit jeweils fast 200 Besuchern sehr gut besucht waren, zeigt die Attraktivität des Stückes, aber sicherlich auch die Beliebtheit der bekannten Theatergruppe. Als der Räuber Hotzenplotz über die großen Steine im Bach mitten unter die Kinder floh, um sich vor dem ihn verfolgenden Polisten zu verstecken, waren diese natürlich voll mit in das Programm eingespannt, was sie auch lautstark taten.
Die abendliche Stimmung der untergehenden Sonne wirkte besonders, als die Unke/Fee die Zukunft mit Hilfe der Glaskugel weissagte. Regieseur Knoblach hatte dazu auch moderne Technik mit Beamer und Laptop eingesetzt.
Für ihre lebendige und lustige Aufführung des Räubers Hotzenplotz bekamen alle Schauspieler und Helfer zwischen den Akten, besonders aber am Ende des Stückes den ihnen gebührenden kräftigen Applaus.
Den gesamten Erlös der Aufführungen spendeten die KAB-ler der Bücherei zur Anschaffung neuer Bücher. Büchereileiterin Irene Stumpf und ihr Büchereiteam übernahmen deshalb auch den Aufbau der Sitzbänke und die Verköstigung der zahlreichen Gäste. Der Theatergruppe sagte sie für ihr Engagement und ihre Spende herzlichen Dank.
Stumpf strahlte über das ganze Gesicht: "Ich bin fasziniert über die tolle Atmosphäre zu beiden Seiten des Ellerbaches, freue mich aber auch, dass so viele Besucher zu den Aufführungen kamen." Davon dürfte auch Petrus beeindruckt gewesen sein, denn während es in Lohndorf am Aufführungstag kräftig schüttete, fiel in Litzendorf kein einziger Tropfen. Nur als plötzlich der Ellerbach merklich anschwoll, merkten alle, dass es weiter oben in der Fränkischen Toskana stark geregnet hatte. Joseph Beck

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