Bad Rodach
Handball-Bezirksoberliga 

Großer Kampf von Knez & Co.

Die Damen des TSV Weitramsdorf scheiterten aber vor allem an einer ehemaligen tschschischen Nationalspielerin.
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Eine der besten Weitramsdorferinnen: Jeanette Jacob erzielte sechs Tore gegen Gefrees, darunter auch mehrere nach tollen Flugeinlagen wie in dieser Aktion. Foto: Erich Bilek
Eine der besten Weitramsdorferinnen: Jeanette Jacob erzielte sechs Tore gegen Gefrees, darunter auch mehrere nach tollen Flugeinlagen wie in dieser Aktion. Foto: Erich Bilek
Dass der TV Gefrees in dieser Saison um die Meisterschaft in der Frauen-Bezirksoberliga mitspielen möchte, haben die Verantwortlichen schon vor Saisonbeginn angekündigt und mit dem ein oder anderen Ergebnis auch unter Beweis gestellt.
Daher kann man mit Fug und Recht behaupten, dass sich die Weitramsdorferinnen ohne Spielertrainerin Jana Tetzlaff im Vergleich mit dem Favoriten sehr achtsam aus der Affäre gezogen haben.
In den letzten Jahren hatten die TSVlerinnen meist die Oberhand in den Begegnungen gegen den TV Gefrees. Dass es dieses Jahr anders laufen wird, war jedem im Vorfeld der Partie in der Bad Rodacher Bayernhalle klar.


TSV Weitramsdorf gegen
TV Gefrees 25:30 (13:19)

Die Partie begann recht ausgeglichen (1:2, 1:3, 2:4). Doch dann zeigte sich, dass eine Spielerin die Spielweise einer ganzen Mannschaft entscheidend verändern kann. Mit Hermankova konnte Gefrees in dieser Saison eine ehemalige tschechische Nationalspielerin verpflichten. Diese Ausnahmespielerin stellte ihre Klasse auch unter Beweis und setzte sich und ihre wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene. Gefrees erzielte vier Tore in Folge und baute die Führung auf 2:8 aus. Doch zu einfach machte es der TSV dem Gast nicht. Weitramsdorf hielt dagegen und nutzte die sich bietenden Chancen. Allerdings kam Gefrees im Angriff zu vielen druckvoll herausgespielten Treffern und hielt die TSVlerinnen weiterhin auf Abstand. Mit einem Halbzeitstand von 13:19 gingen die Mannschaften in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff machte sich bei Gefrees das schnelle Spiel bemerkbar. Des Weiteren bekam das Angriffsspiel der Gäste einen kleinen Bruch, da die zweite Wahl und somit der Ersatz für Hermankova auf der Rückraummitte nicht gleichwertig agierte.
Weitramsdorf - mit einer starken Katharina Knez im Tor - hatte einen Vier-Tore-Lauf und verkürzte zwischenzeitlich auf drei Tore (19:22). Doch näher sollte der TSV den Gefreeserinnen nicht kommen. Dem Gast gelang es noch einmal sich auf 21:29 abzusetzen. Aber Weitramsdorf gab nicht auf und kämpfte weiterhin um jeden Ball. Am Ende stand ein verdienter Sieg für Gefrees, aber auch ein ebenso achtsames Ergebnis für die tapferen Weitramsdorferinnen (25:30). sus

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