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Blumenrod

Große Ehre für Kurt Scholz

Blumenrod — Bei der Hauptversammlung des GV 1948 Blumenrod und des GV Harmonie Oeslau gebührte alle Ehre Kurt Scholz. Der ehemalige Vorsitzende wurde für seine 50-jährige Treue mit...
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Dem langjährigen Sänger Kurt Scholz wird die Goldene Ehrennadel angesteckt.  Foto: Manja von Nida
Dem langjährigen Sänger Kurt Scholz wird die Goldene Ehrennadel angesteckt. Foto: Manja von Nida
Blumenrod — Bei der Hauptversammlung des GV 1948 Blumenrod und des GV Harmonie Oeslau gebührte alle Ehre Kurt Scholz. Der ehemalige Vorsitzende wurde für seine 50-jährige Treue mit Urkunden des Fränkischen Sängerbundes und des Deutschen Chorverbands für 50 Jahre aktives Singen im Chor mit Goldenen Ehrennadeln und Ehrenurkunden ausgezeichnet. Zudem erhielt Scholz die Ehrenvorsitzenden-Würde.
Dass einzelne Gesangvereine (GV) Chorgemeinschaften bilden, kommt in der heutigen Zeit immer öfter vor. Der Grund ist, dass es allen an singendem Nachwuchs fehlt. Beim GV Blumenrod wird das bereit seit zehn Jahren praktiziert. "Bis jetzt, im 11. Jahr, habe ich noch nie ein böses Wort gehört. Das zeigt, dass wir zusammengehören", bestätigte Vorsitzender Günter Georg bei der Versammlung im Blumenroder Vereinslokal "Sauerbrei".
Das Protokoll von Schriftführerin Heide zeigte den Fleiß auf: 33 Chorproben gab es, 18 Veranstaltungen wurden bewältigt. "Wir haben eigentlich alles gemacht, was zu den Aufgaben eines Laienchores zählt. Wir haben das Liedgut nach außen getragen, haben als musikalische Botschafter der Stadt Rödental Menschen erfreut. Das ist unsere wichtigste Aufgabe, die Kultur zu bewahren und Traditionen am Leben zu erhalten. Ich denke, das gelingt uns hier in Blumenrod noch sehr gut, weil wir ein sehr aktiver Verein mit guten Stimmen sind. Hoffe, es bleibt weiter auch so. Dass wir so viel machen, das liegt sicher auch an unserem Chorleiter Wilfried Steinert", dankte Vorsitzender Georg in seinem Bericht.
Der Chorprobenbesuch lag bei fast 89 Prozent. Lisa Stauch und Kurt Scholz fehlten nicht ein einziges Mal, auch Erika und Günter Steiner haben einen Großteil der Chorproben besucht. Großartig und arbeitsreich sei das letzte Jahr gewesen, erinnerte Chorleiter Steinert. Unvergessen bleibe sicher das Konzert im Sauerland bei den Plettenbergern, bei dem 90 Männer sangen. "Ein Chor kann nur funktionieren, wenn Harmonie das Zusammenleben im Chor führt. Ich denke, das spürt man bei euch besonders gut", dankte Steinert für das gute Miteinander.
Ohne Einwendungen stimmten die Mitglieder zwei Satzungsänderungen zu. Diese wurden nötig, um die Gemeinnützigkeit nicht zu verlieren. Manja von Nida
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