Forchheim

Greenpeace schickt als Protest das "Öl-Monster"

Forchheim — "Shell: Raus aus der Arktis!", forderten am Mittwoch Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace vor der Shell-Tankstelle in Forchheim. Mit Handbannern, die zum ...
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Die Aktivisten an der Forchheimer Shell-Tankstelle  Foto: Dennis Holdinghausen
Die Aktivisten an der Forchheimer Shell-Tankstelle Foto: Dennis Holdinghausen
Forchheim — "Shell: Raus aus der Arktis!", forderten am Mittwoch Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace vor der Shell-Tankstelle in Forchheim. Mit Handbannern, die zum Schutz der Arktis aufriefen, einem Eisberg im Modell und einem "Öl-Monster" symbolisierten sie das Kernthema des Konfliktes mit Shell um den Erhalt und Schutz eines der letzten unberührten Flecken dieser Erde.
Denn erneut entsendet dieser Tage der Ölkonzern seine Flotte von Bohrschiffen und -plattformen Richtung Alaska. Die Erderwärmung lasse laut Pressemitteilung von Greenpeace dort das ewige Eis schmelzen. Ölkonzerne würden dies nutzen, um die Arktis auszubeuten. "Es ist absolut unverantwortlich, in der Arktis nach Öl zu bohren. Das Risiko einer Ölkatastrophe ist wegen des extremen Klimas dort viel zu hoch", sagt Manuel Steigmann, Sprecher der Greenpeace-Gruppe Erlangen. Und weiter: "Wenn wir den Klimawandel begrenzen wollen, dürfen die arktischen Ölvorkommen nicht ausgebeutet werden. Deshalb fordert Greenpeace von Shell, die Ölpläne in der Arktis endlich aufzugeben."
ln einem Rollenspiel verdeutlichten die Aktivisten die Folgen eines katastrophalen Ölunfalles, der laut US-Behörden mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent zu erwarten sei, sollte Shell mit der Förderung beginnen. Das "Öl-Monster" wurde symbolisch dazu verdonnert, mit einem Putzlappen die Ölverseuchung zu beseitigen, was wie in der Realität nur unzureichend gelingen konnte. red
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