Kronach
Rettungsschwimmen 

Gold für Knobloch und Bär

Der Kreisverband der DLRG kehrte mit drei Medaillen von den Deutschen Meisterschaften zurück.
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So sehen (strahlende) Sieger aus: Die deutschen Meister Renate Knobloch und Richard Bär aus Kronach mit der Bronzemedaillengewinnerin Barbara Neubauer aus Teuschnitz (von rechts). Fotos: Oliver Martin
So sehen (strahlende) Sieger aus: Die deutschen Meister Renate Knobloch und Richard Bär aus Kronach mit der Bronzemedaillengewinnerin Barbara Neubauer aus Teuschnitz (von rechts). Fotos: Oliver Martin
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Im brandenburgischen Luckenwalde, 50 Kilometer südlich von Berlin gelegen, fanden die 28. Deutschen Seniorenmeisterschaften der DLRG im Rettungsschwimmsport statt. Über 1000 Sportlerinnen und Sportler kämpften um die deutschen Meistertitel, beginnend bei der Altersklasse 25 bis zur Altersklasse 90.
Auch zehn Schwimmerinnen und Schwimmer des DLRG-Kreisverbandes Kronach hatten sich mit ihren guten Leistungen auf Landesebene qualifiziert. Bei den Einzelwettbewerben gingen sieben Kronacher an den Start. Ihre Ausbeute konnte sich wahrlich sehen lassen.
In der Altersklasse 35 erkämpfte sich Michael Bär in einem breiten Teilnehmerfeld den tollen elften Platz. Gabriele Grüdl lieferte in der AK 35 einen beeindruckenden Wettkampf gegen zwölf Konkurrentinnen ab, verfehlte nur knapp das Podest und musste sich letztlich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.
Auch Karin Dressel schaffte mit Platz 9 den Sprung unter die Top Ten der besten deutschen Rettungsschwimmerinnen in ihrer Altersklasse AK 40. Beate Agten (AK 50) sicherte sich unter 18 Athletinnen den ebenfalls durchaus beachtlichen elften Rang.


Auf Anhieb deutsche Meisterin

In den höheren Altersklassen trumpfte der DLRG-Kreisverband Kronach dann erst so richtig auf. Renate Knobloch startete erstmals in der AK 60 und wurde bei ihrem Comeback auf Anhieb deutsche Meisterin mit einem Vorsprung von fast 100 Punkten. In der selben Altersklasse holte sich Vorjahressiegerin Barbara Neubauer die Bronzemedaille. Silber verpasste sie um die Winzigkeit von 0,74 Punkten.
Auch Richard Bär war eine Altersklasse aufgestiegen und trat zum ersten Mal in der AK 70 an. Neun Gegner hielt er mit fantastischen Schwimmzeiten nieder und gewann die Goldmedaille und somit den deutschen Meistertitel. Die Freude über den Erfolg ließ ihn die Schmerzen wegen eines beim Wettkampf gebrochenen Zehs glatt vergessen.
Sicherlich erwähnenswert ist auch, dass erstmals in der Geschichte der DLRG bei den Da-men die Altersklasse 90 geschwommen wurde. Else Lemmes von der DLRG Gelsenkirchen-Mitte ist damit die älteste Schwimmerin, die jemals bei einer Deutschen Meisterschaft im Rettungssport an den Start ging. Es herrschte jedes Mal eine unbeschreibliche Stimmung in der gesamten Halle, wenn sie im Becken war.


Staffeln verbessern sich

Auch zwei Mannschaften stellte der DLRG-Kreisverband Kronach. In der AK 170 weiblich traten Beate Agten, Karin Dressel, Gabriele Grüdl und Barbara Neubauer an. Von Platz 10, auf dem sie gemeldet waren, verbesserten sich die "rasanten Tanten" auf den glänzenden siebten Platz unter 17 Staffeln.
Ein ähnliches Kunststück gelang den Herren der Altersklasse 140 (Michael Bär, Christian Esser, Sven Kratochvill und Oliver Martin), die sogar sechs Plätze gut machen konnten und in einem ebenfalls 17 Teilnehmer starken Feld den ausgezeichneten achten Platz im Kreis der deutschen Rettungsschwimm-Elite belegten.
Die hervorragenden Platzierungen im Einzel- und Mannschaftswettbewerb waren die Ursache dafür, dass der DLRG-Kreisverband in der Gesamtwertung unter insgesamt 89 Gliederungen mit Platz 12 eines der besten Ergebnisse der vergangenen Jahre feiern konnte.



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