Coburg
Fussball-Kreisliga Coburg 

Gleich die nächste Spvg-Heimchance

Eicha ist aber gegen Coburg Locals in der Pflicht, um sich erfolgreich gegen den Abstieg zu wehren. Das aktuelle Führungsduo aus Pfarrweisach (in Niederfüllbach) und Sonnefeld (gegen den Vorletzten Oberlauter) will die Auftaktpleiten sofort korrigieren.
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TSG-TW Dominik Rädlein hält das Leder und die Punkte in Oberlauter beim Nachholspiel fest. Am Wochenende ist der erste komplette Spieltag in der Kreisliga Coburg angesetzt. Foto: Albert Höchstädter
TSG-TW Dominik Rädlein hält das Leder und die Punkte in Oberlauter beim Nachholspiel fest. Am Wochenende ist der erste komplette Spieltag in der Kreisliga Coburg angesetzt. Foto: Albert Höchstädter
Acht von 16 Coburger Kreisligisten haben schon erste Erfahrungen nach dem Winter am letzten Wochenende gemacht. Jetzt sollen alle Teams ran.
Umkämpft sind sowohl die Tabellenspitze, als auch das Tabellenende, wobei erstmals nur noch zwei Teams direkt absteigen und zwei in die Relegation mit den Zweiten der vier Kreisklassen gehen.
Keineswegs verbessert hat sich die Lage für die Spvg Eicha und den TSV Oberlauter, die beide schon eine Niederlage auf dem Konto 2016 haben.
Bei Eicha musste gleich der 19-jährige Neuzugang, Torwart Manuel Siegelin (aus Frohnlach gekommen) erkennen, dass es mit den Punkten in er Kreisliga nicht so leicht wird, denn mit 1:4 gegen Schwürbitz war auch sein Einstand alles andere als optimal. Es folgt aber für den Drittletzten gleich noch ein Heimspiel gegen die Coburg Locals, die nur einen Rang davor auch in der Gefahrenzone rangieren. Der TSV Oberlauter blieb Vorletzter nach dem 1:3 gegen Niederfüllbach und hat jetzt keine leichtere Aufgabe beim Zweiten in Sonnefeld, der nach seiner Pleite in Staffelstein (0:5) selbst in Tritt kommen will.
Gespannt ist die Liga, ob die Neuverpflichtungen beim Schlusslicht TBVfL Neustadt-Wildenheid etwas genutzt haben, um doch noch den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Neun Punkte gilt es erheblich zu steigern. Gegen den Dritten TSV Staffelstein sind aber nicht gleich Wunder zu erwarten.
Mit dem SV Heilgersdorf auf Platz zwölf rangiert ein Trio mit jeweils 21 Punkten nur zwei Zähler über dem ersten Relegationsplatz. So stehen der SVH sowie der FC Schwürbitz und die Spvg Ahorn auch noch unter Druck.
Heilgersdorf muss dabei gleich nach Ahorn und Schwürbitz hat im Lichtenfelser Kreisduell in Schwabthal den Spitzenreiter-Killer zum Gastgeber. Um den besseren Platz im erweiterten Feld hinter der Spitzengruppe geht es auf dem Coburger Kunstrasen zwischen dem SV Ketschendorf (31 Punkte) und dem SV Großgarnstadt (29), wobei Gäste-Coach Michael Eberhardt seinen Punktspieleinstand in der Kreisliga an einer ehemaligen alten Wirkungsstelle gibt.
Interessant wird sein, wie der Spitzenreiter TSV Pfarrweisach seinen verpatzten Neueinstieg verdaut hat. Bei der TSG Niederfüllbach jedenfalls könnte schon die zweite Niederlage in Folge Realität werden.
Dies würde vor allem dem Favoriten SC Sylvia Ebersdorf noch mehr in die Karten spielen. Zwar rangiert die Mannschaft um Trainer Olaf Teuchert nur auf Rang vier, hat aber nur sechs und drei Punkte Rückstand auf Pfarrweisach und Sonnefeld. Voraussetzung auf Besserung für die Mannen vom Hügelsee ist aber die Steigerung der eigenen Leistung. Beim starken VfB Einberg (6./31) können dies Torjäger Paul Scheller & Co. gleich in die Tat umsetzen.
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