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Gipfelstürmer im Harz

Um 7 Uhr früh starteten die Gipfelstürmer zur Bergfahrt in den Harz. Als Ausgangsort wurde Wernigerode mit dem historischen Stadtkern und den aufwendig rest...
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Um 7 Uhr früh starteten die Gipfelstürmer zur Bergfahrt in den Harz. Als Ausgangsort wurde Wernigerode mit dem historischen Stadtkern und den aufwendig restaurierten und farbenfrohen Fachwerkhäusern ausgewählt, welche auch den Beinamen "Bunte Stadt am Harz" innehat.
Das diesjährige Wandergebiet war der Harz, eine typische Mittelgebirgslandschaft in Deutschland. Er stellt das höchste Gebirge Norddeutschlands dar und liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Brocken ist mit 1141,2 Metern der höchste Berg des Harzes und Sachsen-Anhalts.


Wanderung zum Hexentanzplatz

Der Anreisetag wurde gleich zu einer ersten Wanderung genutzt; der Hexentanzplatz wurde von den Gipfelstürmern gestürmt. Die Felsenklippe überragt mit 451 Metern sogar die Roßtrappe um 48 Meter. Der Hexentanzplatz war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein altsächsischer germanischer Kultort auf dem vor allem in der Walburgisnacht Rituale abgehalten wurden. Und die Hexen konnte man auch noch überall sehen und bewundern. Aufgrund des tollen Wetters war der Hexentanzplatz ein besonderes Erlebnis. Am Freitag war dann der Brocken das Ziel. Mit der Brockenbahn fuhr die Gruppe auf den sagenumwobenen, 1142 Meter hohen Brocken und genoss schon das Panorama des Nationalparks Harz. Nachmittags wanderten die Gipfelstürmer zurück nach Schierke oder nach Drei Annen Hohne.
Waren die beiden ersten Tage noch zu toppen? Ja, denn am Samstag ging die Wanderung durch das Tal der Bode. Je nach Ausdauer begann die Wanderung in Altenbrack, Treseburg oder in Thale. Die Buchen, die schattenspendenden Mischwälder und die plätschernden Bäche, welche in die Bode mündeten, begeisterten alle. Abgerundet wurde der Tag vom traditionellen Kerzlabend, gestaltet durch unsere Wanderfreunde aus Lauscha und vielen spontanen Beiträgen von den Gipfelstürmern. Am Sonntag ging die Fahrt nach der Dankandacht, die Christine Detsch gestaltete, zurück nach Oberfranken. Halt wurde noch in Quedlinburg gemacht, wo man eine gut 150-minütige Stadtführung machte.
Den Abschluss des Wanderjahres bilden am 8. Oktober eine Wanderung in der Fränkischen Schweiz und die Mitgliederversammlung im November. red
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