Forchheim

Gewaltfreie Erziehung

Forchheim — Am Donnerstag, 30. April, findet wieder der "Tag der gewaltfreien Erziehung" statt. "Doch auch 15 Jahre nach der Einführung des Gesetzes zur gewaltfreien Erziehung gibt...
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Forchheim — Am Donnerstag, 30. April, findet wieder der "Tag der gewaltfreien Erziehung" statt. "Doch auch 15 Jahre nach der Einführung des Gesetzes zur gewaltfreien Erziehung gibt es noch viel Aufklärungsbedarf", schreibt dazu der Deutsche Kinderschutzbund aus Forchheim in einer Pressemitteilung.
Er bekräftigt daher seine Forderung, die Kinderrechte endlich im Grundgesetz zu verankern. Nur so werden den Interessen des Kindes in Gesellschaft, Politik und Verwaltung Vorrang gewährt.

Seelische Verletzungen

Seit 15 Jahren haben Kinder in Deutschland ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.
"Wir haben mit diesem Gesetz zwar schon viel erreicht, müssen aber weiter dranbleiben", betont Katrin Wagner, Vorsitzende des Kinderschutzbunds aus Forchheim. Kinder seien weiterhin von Gewalt und Vernachlässigung betroffen, davon zeugen die steigenden Zahlen in Bezug auf Inobhutnahmen sowie Fremdunterbringungen. red


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