Rentweinsdorf

Gemeinden rücken zusammen

von unserem Redaktionsmitglied Ralf Kestel Rentweinsdorf — Der Schuldenstand der Gemeinde liegt mit 883 Euro je Einwohner zwar noch weit über dem Landesdurchschnitt (690 Euro/Einwo...
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von unserem Redaktionsmitglied Ralf Kestel

Rentweinsdorf — Der Schuldenstand der Gemeinde liegt mit 883 Euro je Einwohner zwar noch weit über dem Landesdurchschnitt (690 Euro/Einwohner), aber die Schulden werden weniger. Dies verkündete VG-Kämmerer Klaus Ebert im Marktgemeinderat beim Kassensturz für 2013 und der Zwischenbilanz über die finanzielle Situation in 2014.
Beim aktuellen Haushaltsvollzug entdeckte er "keine Ausreißer", alles im Plan also. Es sei sogar eine Sondertilgung in Höhe von 44 000 vorgenommen worden. "Weil wir so flüssig waren."
Große Hoffnung setzt Bürgermeister Sendelbeck in seine SPD-Kollegen in der Nachbarschaft: Er baut auf eine Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Altlandkreises Ebern sowie Rattelsdorf und Itzgrund. "Der Hennemann schafft das schon." Dabei geht es um gemeinsame Anschaffungen, Personaleinsatz und Zuschüsse.
Petra Haubner (ÜWG) stutzte: "Kostet uns das etwas? Nicht, dass es uns so geht wie beim Burgenwinkel?" Bürgermeister Sendelbeck beruhigte: "Das ist erst einmal eine Absichtserklärung." Bestätigte aber, dass vom Burgenwinkel "schon wieder Rechnungen über 3000 Euro vorliegen".
Helmut Grell (ÜWG) plädierte für eine Gemeinde-Zusammenarbeit, die "in der Hofheimer Allianz und den Fünf-Sterne-Gemeinden ja schon funktioniert, während wir hier noch in der Luft hängen".
Ein erster Ansatz war schnell gefunden: Der Baumexperte des Eberner Bauhofes soll sich wegen eines Katasters für die Gemeinde kritische Bäume mal anschauen.
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