Röttenbach

Gemeinde informiert über mögliches Baugebiet

Am 16. Oktober findet in Röttenbach ein Bürgerentscheid statt, bei dem die Bürger entscheiden dürfen, ob im Westen von Röttenbach Bauland entwickelt wird. D...
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Am 16. Oktober findet in Röttenbach ein Bürgerentscheid statt, bei dem die Bürger entscheiden dürfen, ob im Westen von Röttenbach Bauland entwickelt wird.
Die Fragestellung lautet: "Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Röttenbach an der westlichen Ortsgrenze von Röttenbach auf einer Fläche von ca. 7,5 Hektar Bauland entwickelt mit dem Ziel, die dann im Eigentum der Gemeinde Röttenbach befindlichen Bauplätze nach einem Sozialmodell an junge Familien zu vergeben?"
Aktuell liegen dem Bauamt rund 100 Bauanfragen vor, teilt die Gemeinde mit. Kurzfristig frei verfügbare Bauplätze im Innenbereich stehen nicht zur Verfügung. Die Gemeindeverwaltung hat hierzu alle Grundstücksbesitzer von freien Bauflächen insgesamt drei Mal angeschrieben und um Rückmeldung gebeten. Laut einer Pressemitteilung der Verwaltung hat sich nur ein Privateigentümer der Abgefragten bereiterklärt, ein noch unbebautes Grundstück an Bauwillige zu verkaufen.
Um die Bürger von Röttenbach - unabhängig von persönlichen Interessen seitens der Kritiker und der Befürworter - möglichst objektiv zu informieren, hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, zwei Infoveranstaltungen anzubieten.


Infos an Thementischen

So gibt es am Montag, 19. September, um 19 Uhr in der Lohmühlhalle eine Projekt- und Bürgerwerkstatt mit Thementischen, an denen die Bürger neutrale und transparente Informationen erhalten und Fragen stellen können, die dann bestmöglich durch Fachleute beantwortet werden. Folgende Thementische sind geplant: Bevölkerungsstatistik/Baulücken/Gemeindefinanzen, bauliche Entwicklung, verkehrliche Belange, Ökologie/Natur/Landschaft, Abwasser/Hochwasserschutz sowie Wasser- und Stromversorgung.
Außerdem findet am Mittwoch, 21. September, um 19 Uhr ebenfalls in der Lohmühlhalle eine Diskussion mit der Gemeinderätin Eva Polterauer (SPD), den Fraktionsvorsitzenden Norbert Holzmann (FW) und Harald Rotschka (CSU), dem Bund Naturschutz und je einem Vertreter der Befürworter und der Kritiker sowie den Er-stellern der Machbarkeitsstudie des Planungsbüros GbI statt. red
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