Pommersfelden

Gemeinde hofft auf Förderung

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von unserer Mitarbeiterin  Evi Seeger

Pommersfelden — 732 000 Euro kostet der Breitbandausbau in der Gemeinde Pommersfelden insgesamt. Rund 132 000 Euro davon trägt die Telekom. Für die Gemeinde bliebe noch eine Deckungslücke von rund 600 000 Euro zu schließen. Was sich die Kommune sicher nicht leisten könnte, gäbe es nicht eine hohe staatliche Förderung. 70 Prozent und somit 415 000 Euro erhofft sich Pommersfelden aus dem neuen Förderprogramm, sodass der Eigenanteil, der aus der Gemeindekasse zu bestreiten ist, noch 185 000 Euro beträgt. Die künftige Versorgung erfolgt grundsätzlich über Glasfaserkabel bis hin zu den Verzweigerkästen, von da weiter zu den Anschlüssen über vorhandene Kupferkabel. Das Thema Breitbandausbau war unlängst Thema im Gemeinderat.


Ende 2016 am Netz

Eine Ausnahme macht demnach die Ortschaft Stolzenroth: Sie muss aus technischen Gründen mit Glasfaserkabel bis zu den Gebäuden erschlossen werden. Zielvorgabe ist eine Übertragungsgeschwindigkeit von 50 Megabit, Mindestgeschwindigkeit 30 Megabit. Für das Gewerbegebiet Limbach war bereits bei der Ausschreibung eine Bandbreite größer als 50 Megabit gefordert worden. Das Beratungsbüro Corwese hatte das Auswahlverfahren betreut und empfahl der Gemeinde, das Angebot der Deutschen Telekom anzunehmen. Die Gemeinde rechnet damit, dass der Ausbau bis Ende 2016 abgeschlossen ist.
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