Hammelburg

Geld für die Nutzung leerstehender Gebäude

Arkadius Guzy Wie die anderen Kommunen der Allianz "Fränkisches Saaletal" setzt auch die Stadt Hammelburg ihre Förderung der Ortskernentwicklung fort. Wer leerstehende Gebäude neu ...
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Arkadius Guzy

Wie die anderen Kommunen der Allianz "Fränkisches Saaletal" setzt auch die Stadt Hammelburg ihre Förderung der Ortskernentwicklung fort. Wer leerstehende Gebäude neu belebt, kann auch künftig mit einem Zuschuss rechnen. Für einen gemeinsamen und einheitlichen Werbeauftritt passt die Stadt ihre Konditionen nun allerdings den anderen Allianzgemeinden an.
Bisher gewährte das städtische Förderprogramm einen Zuschuss von 25 Prozent bei einer Investitionshöchstgrenze von 30 000 Euro. Die maximal förderfähige Summe steigt nun auf 100 000 Euro bei einer Mindestinvestition von 20 000 Euro. Die Zuschussquote beträgt 10 Prozent, sodass die Stadt pro Anwesen maximal 10 000 Euro auszahlt. Zusätzlich gibt es aber noch 500 Euro für jedes im Haushalt lebende minderjährige Kind.
Ein Gebäude muss seit mindestens zwölf Monaten leerstehen, um in das Förderprogramm zu fallen. Die Immobilie muss dann für mindestens fünf Jahre neu genutzt werden. Die Unterstützung gilt ebenfalls für die Stadtteile und neuerdings sogar für Diebach und Gauaschach, sofern ein Eigentümer dort keine anderen Zuschussmöglichkeiten, zum Beispiel beim Amt für ländliche Entwicklung, hat.
Die Stadt hat nach Auskunft von Kämmerer Bernhard Blum für das Förderprogramm 30 000 Euro für die kommenden Jahre eingeplant. Anfang 2016 wird die Allianz "Fränkisches Saaletal" in einer Broschüre über das Förderprogramm informieren.


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