Erlangen

Geld für die Hoffnung auf Heilung

Erlangen — Die Firma Brothaus veranstaltete vor Weihnachten in ihrem Stammhaus in Burgbernheim eine Kinderweihnachtsbäckerei, bei der junge Naschkatzen einen Lebkuchenteig ausstech...
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Erlangen — Die Firma Brothaus veranstaltete vor Weihnachten in ihrem Stammhaus in Burgbernheim eine Kinderweihnachtsbäckerei, bei der junge Naschkatzen einen Lebkuchenteig ausstechen und bunt dekorieren konnten. Mit einem Unkostenbeitrag von fünf Euro pro Kind kamen 480 Euro zusammen, die von der Geschäftsleitung auf 1000 Euro aufgestockt wurden. Den Scheck über diese Summe übergaben Elke Bräuninger, Carolin Zolk sowie Sabine Detsch nun an Prof. Reinhold Eckstein, Leiter der Transfusionsmedizinischen und Hämastaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen. Die Spende fließt in die kostenintensive Herstellung von Stammzellpräparaten aus Nabelschnurblut - insbesondere für Leukämiekranke oft die letzte Chance auf Heilung.
"Was die Erlanger Stammzellbank leistet, ist absolut faszinierend. Diese Arbeit möchten wir unbedingt unterstützen", sagte Elke Bräuninger. Prof. Volker Weisbach, stellvertretender Leiter der Stammzellbank, betonte die Wichtigkeit finanzieller Unterstützung: "Uns fehlt es nicht an Spendern des Nabelschnur-blutes, sondern an Geld für die Aufbereitung." Die Herstellung kostet pro Transplantat rund 1000 Euro und wird von den Krankenkassen nicht finanziert.
Anja Waldow

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