Untersteinach

"Gegen Kommunalrecht verstoßen"

Mit den Worten "Nach reiflicher Überlegung!" sagte Untersteinachs Bürgermeister Volker Schmiechen bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend auch einige S...
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Mit den Worten "Nach reiflicher Überlegung!" sagte Untersteinachs Bürgermeister Volker Schmiechen bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend auch einige Sätze zu der kürzlich abgehaltenen Abwasserzweckverbandssitzung (wie übrigens der Wirsberger Bürgermeister Hermann Anselstetter auch, siehe S. 17).
"Seit 2002 wird das Mischwasser gemeinsam aus Wirsberg, Ludwigschorgast, Kupferberg, Guttenberg und Untersteinach nach Kulmbach gepumpt, und im Jahr 2004 wurde von den genannten Kommunen der Abwasserzweckverband gegründet. Es wurde nach dem Bekanntwerden von Mängeln reagiert. Nach anfänglichen Fehlersuchen und Mängelbeseitigungen hat sich die Verbandsversammlung letztendlich entschlossen, das bereits in der Öffentlichkeit bekannte Beweissicherungsverfahren im Jahr 2006 zu eröffnen. Die gesamten bisher angefallenen Kosten belaufen sich auf knapp 189 000 Euro. Auch ist es der Sache nicht dienlich, dass bis zum heutigen Zeitpunkt schon der dritte Sachverständige sich mit diesem Sachverhalt auseinander zu setzen hat und im Prinzip alles wieder von vorne beginnt."


Verantwortung abgegeben

Wirsbergs Bürgermeister Hermann Anselstetter sei seit Beginn mit im Boot des Abwasserzweckverbandes als stellvertretender Vorsitzender und habe alle wesentlichen Beschlüsse mit getragen. "Warum hat er sich 2014 aus der Verantwortung genommen und nicht weiterhin den stellvertretenden Vorsitzenden übernommen", fragte sich Schmiechen. Anselstetter habe in der letzten Abwasserverbandssitzung gegen kommunalrechtliche Vorschriften verstoßen, als er seinen Antrag auf Behandlung verschiedener Punkte in die öffentliche Sitzung mit Sachverhalten aus dem nichtöffentlichen Teil begründet habe. "Dies ist bei allem Respekt für mich nicht nachvollziehbar. Ich hoffe trotz alledem, dass wir in dieser Angelegenheit im Abwasserzweckverband alsbald eine für alle vertretbare Lösung finden."

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