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Grafengehaig

Gedenken an einen Granden der Kommunalpolitik

von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus Grafengehaig — Am ersten Todestag von Herbert Hofmann hatte Landrat Klaus Peter Söllner (FW) zu einem Gedenken ans Grab des früheren Landrat...
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Zu einem Gedenken an Altlandrat Herbert Hofmann hatte Landrat Klaus Peter Söllner am ersten Todestag Hofmanns an dessen Grab eingeladen. Links Pfarrerin Heidrun Hemme. Foto: Rei.
Zu einem Gedenken an Altlandrat Herbert Hofmann hatte Landrat Klaus Peter Söllner am ersten Todestag Hofmanns an dessen Grab eingeladen. Links Pfarrerin Heidrun Hemme. Foto: Rei.
von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus

Grafengehaig — Am ersten Todestag von Herbert Hofmann hatte Landrat Klaus Peter Söllner (FW) zu einem Gedenken ans Grab des früheren Landrats und Landtagsabgeordneten eingeladen. Pfarrerin Heidrun Hemme eröffnete das Gedenken mit dem Psalmwort "Meine Hilfe kommt von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat". Ins Gedenken schloss Hemme auch Roselotte Hofmann ein, die ihrem Ehemann nur wenige Monate später folgte.
Landrat Söllner verwies darauf, dass sein Vorgänger im Amt für den Landkreis Kulmbach in hervorragender Weise politische Verantwortung getragen habe: in seiner Zeit als Landtagsabgeordneter von 1970 bis 1984 und in seiner Zeit als Landrat des Landkreises Kulmbach von 1984 bis 1996. Hofmann habe für die Menschen in der Region Unglaubliches geleistet: "Wir versammeln uns heute am Grab eines Manns, der Träger höchster Auszeichnungen war, der enorme Verdienste für unseren Landkreis Kulmbach für sich in Anspruch nehmen konnte, und wir sind ihm über die Maßen dankbar." Hofmann sei ein Mensch gewesen, der sich den Menschen der Heimat verschrieben habe. "Unermüdlich im Streben, außergewöhnlich in seiner Konsequenz, unsagbar fleißig, zielstrebig im Handeln, willensstark und unbeirrbar, hartnäckig und durchsetzungsstark, verantwortungsbewusst und unsagbar fleißig und omnipräsent" sei sein Amtsvorgänger gewesen.


Die Familie geliebt

Er habe seine Familie geliebt und sei vielen ein Freund und Helfer gewesen. "Der Tag ist zu Ende, wenn die Arbeit getan ist" und "Wer seiner Heimat helfen kann, muss den Menschen helfen, die hier wohnen", waren seine Leitsätze. Das sei Hofmanns politisches Programm gewesen, an dem er sein Denken und sein Handeln ausgerichtet habe. Auch Oberbürgermeister Henry Schramm betonte, dass er viel von Herbert Hofmann gelernt habe: "Er war mein Vorgänger als Abgeordneter und als Kreisvorsitzender. Uns Jungen hat er beigebracht, immer hartnäckig an einer Sache dranzubleiben. Das Besondere an Herbert Hofmann war, dass er sich nicht nur um große Maßnahmen gekümmert hat, sondern ihm waren auch die vielen kleinen Probleme der Menschen wichtig, die vielleicht für die Gemeinschaft gar nicht so wichtig waren."
Trotz allem hatte Herbert Hofmann aber auch Facetten, über die man schmunzeln kann. So war er bei den Fußballspielen seines SV Grafgengehaig ein anderer Mensch.
Bürgermeister Werner Burger (FW) betonte, dass Herbert Hofmann auf alle Gemeinden im Landkreis schaute, aber Grafengehaig sei seine Herzensangelegenheit gewesen: "Er hat sehr viel für unsere Kirche und unsere Infrastruktur getan. Vieles in Grafengehaig hat die Handschrift von Herbert Hofmann getragen."
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