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Steinberg
Kirche 

Gedenken an St. Pankratius

Die Steinberger feiern am kommenden Wochenende ihr Patronatsfest.
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Die neue Pfarrkirche St. Pankratius Steinberg Foto: Heike Schülein
Die neue Pfarrkirche St. Pankratius Steinberg Foto: Heike Schülein
Vom 6. bis 8. Mai wird in Steinberg das Patronatsfest St. Pankratius gefeiert, das heuer wieder mit dem Muttertag zusammenfällt.
Als markantester Dorfpunkt bietet der hoch aufragende Schlossberg mit den beiden ehrwürdigen Kirchen einen unvergleichlichen Anblick. Die geschichtsträchtige alte Schlosskirche - Überbleibsel einer ehemaligen Meranierburg - wurde nach umfangreichen Renovierungsarbeiten 2004 neu eingeweiht. Sie steht Besuchern bis einschließlich 30. Oktober außer im August an jedem Sonntag von 14 bis 16 Uhr zur stillen Einkehr und Besichtigung offen.
Beide Kirchen sind dem Heiligen Pankratius geweiht. Der Weihetag der "neuen" Pfarrkirche St. Pankratius jährte sich im Jahr 2013 zum 100. Mal.
Vielen Sagen und Mythen reihen sich um den Heiligen Pankratius, der als kaum Vierzehnjähriger den Märtyrertod in Rom erlitten haben soll. Der heilige Pankratius (geboren um 290 in Phrygien; gestorben um 304 in Rom) ist ein römischer Märtyrer der frühen christlichen Kirche.


In Rom enthauptet?

Der Überlieferung nach war er der Sohn eines wohlhabenden Phrygiers und wurde entweder während der Herrschaft des Diokletian oder der des Kaisers Valerian in Rom enthauptet. Eine andere Überlieferung erzählt vom Tod durch einen Panther in einer römischen Arena.
Der Heilige gilt aufgrund seiner jugendlichen Unschuld als Patron der Erstkommunikanten und Kinder. Er gehört zu den fünf Eisheiligen. Sein bedeutendstes Patronat aber ist zweifelsohne das der Ritter und des Adels. Deshalb wird er oft in vornehmer Kleidung oder Ritterrüstung, mit Schwert und Märtyrerkrone dargestellt.
Auch in der jüngeren Steinberger Kirche befindet sich eine Statue des Heiligen mit dem Schwert, während in der älteren ein Gemälde mit dem von wilden Bestien umgebenen Märtyrer den Hauptaltar ziert.
Das Patronatsfest hat in Steinberg bei weitem nicht mehr die Stellung inne, die ihm früher zukam. Eine gewisse Feierlichkeit wird aber noch immer gewahrt. Bestens gerüstet für das Patronatsfest sind insbesondere die örtlichen Gaststätten, die ihre Besucher mit dem traditionellen Speisenangebot verwöhnen werden.
Der Fest-Gottesdienst am Sonntagvormittag beginnt um 8.45 Uhr und wird vom Männergesangsverein Steinberg umrahmt. Für alle Mütter gibt es anlässlich des Muttertags wieder ein kleines Geschenk.
Alle Verantwortlichen laden recht herzlich ein und freuen sich auf viele gesellige Stunden im schönen Steinberg. hs

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