Bamberg

GAL setzt sich für Radler ein

"Fährt man mit dem Fahrrad durch Bamberg und kommt an eine Baustelle, dann hat man oft das Gefühl, man sollte sich am besten in Luft auflösen", meint die GA...
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"Fährt man mit dem Fahrrad durch Bamberg und kommt an eine Baustelle, dann hat man oft das Gefühl, man sollte sich am besten in Luft auflösen", meint die GAL in einer Pressemitteilung. Denn während es für den motorisierten Verkehr meist Umleitungsspuren, Platz und genaue Regelungen zum Umfahren der Baustelle gebe, würden Radfahrende oft sich selbst überlassen oder allenfalls ein Schild aufgestellt: "Radfahrer absteigen". Zudem würden gerade Fahrradwege gerne als Abstellflächen für Baufahrzeuge und Ähnliches verwendet. Eine Stadt, die sich als fahrradfreundlich preist, darf sich so etwas eigentlich nicht leisten - meint die GAL-Stadtratsfraktion. Gertrud Leumer und Peter Gack beantragen deshalb, dass künftig das Baustellenmanagement so auszurichten ist, dass der Radverkehr gleichrangig berücksichtigt wird und praktikable und fahrradfreundliche Regelungen gefunden werden.
"Von der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen AGFK gibt es seit 2015 hierfür einen Leitfaden und eine Checkliste", berichtet GAL-Stadtrat Gack in dem Schreiben. Beides solle die Stadtverwaltung künftig beim Baustellenmanagement heranziehen und beachten. red
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